Festankündigung 2018

Die Fest­an­kün­di­gung am Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn geht auf das 4. Jahr­hun­dert zurück, als das 1. Kon­zil von Nizäa 325 für das gan­ze Römi­sche Reich einen ein­heit­li­chen Oster­ter­min bestimm­te. Die Berech­nung die­ses Datums (spä­ter auch der davon abhän­gi­gen beweg­li­chen Fes­te) wur­de der Kir­che von Alex­an­dri­en über­tra­gen, die es allen ande­ren Kir­chen, auch dem Bischof von Rom, mit­teil­te, und zwar im so genann­ten Oster­fest­brief, der all­jähr­lich an Epi­pha­nie ver­öf­fent­licht wur­de.

Wann wird die­se Fest­an­kün­di­gung vor­ge­tra­gen? Das Zere­mo­nia­le für die Bischö­fe schreibt zum Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn: Wo es Brauch ist, geht im Anschluss an das gesun­ge­ne Evan­ge­li­um oder nach dem Schluss­ge­bet vor der Ent­las­sung ein Dia­kon, ein Kano­ni­ker oder ein Kan­tor zum Ambo und ver­kün­det von dort aus der Gemein­de die beweg­li­chen Fes­te des kom­men­den Jah­res (Nr. 240).

Fest­an­kün­di­gung zum Sin­gen ein­ge­rich­tet von Prof. Mat­thi­as Kreu­els (PDF)

 

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