42Zeitschrift praxis gottesdienst
Ausgabe 1/2017

Inhalt

  • Themenschwerpunkt: Zielgruppenorientierte Gottesdienste
  • Praxismodell: Für Paare und Singles – Wort-Gottes-Feier zum Valentinstag mit Segnung
  • Fürbitten für ein Friedensgebet
  • Keimzellen des Glaubens: Gottesdienste mit kleinen Kindern
  • Volksmessbuch
  • Neue Einheitsübersetzung liturgisch verbibdlich?
  • „Gott meiner Stärke“ – Christliche Flüchtlinge willkommen heißen
  • Einführungen zu den Schriftlesungen: Vom Hochfest Erscheinung des Herrn bis zum Fest Darstellung des Herrn

 

 

Ich meine

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

nichtsakramentale Gottesdienste für besondere Zielgruppen, seien es Erwachsene in bestimmten Lebenssituationen oder Kinder, verlangen von den Haupt- und Ehrenamtlichen, die diese Feiern vorbereiten, einiges ab: Persönliches Engagement, Einfühlungsvermögen und Kreativität. Sie eröffnen jedoch die große Chance, Menschen anzusprechen, die eine gewisse Distanz zur Kirche und ihrer Liturgie aufweisen, sich aber für religiös-christliche Erfahrungen offen zeigen.
Zu den liturgischen Qualitätsstandards gehört es, dass in jeder gottesdienstlichen Feier das Wort Gottes in der Form biblischer Texte zu Gehör gebracht wird. Die Auswahl der Perikopen sollte sich hierbei sowohl am Anlass als auch an dem Aufnahmevermögen der jeweiligen Zielgruppe orientieren.
Sperrige Texte können durch persönlich formulierte Worte erschlossen werden. Man kann auch auf andere ausdrucksstarke Bibelübersetzungen zurückgreifen. Sie treffen mitunter stärker den Nerv fragender, klagender und liebender Menschen als die Einheitsübersetzung. Für die besondere Zielgruppe der Kinder bieten sich vor allem die „Lektionare für Gottesdienste mit Kindern“ an, aber auch andere Bibelausgaben, die in der Katechese oder in der Schule in Gebrauch sind.
Egal, für wen oder für welches Thema man passende Bibelstellen sucht: Eine Konkordanz, also ein Verzeichnis aller wichtigen Begriffe der Heiligen Schrift mit Angabe der Fundstellen, stellt eine gute Hilfe dar, meint

Ihr
Unterschrift Uder

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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