38Zeitschrift praxis gottesdienst
Ausgabe 3/2017

Inhalt

  • Themenschwerpunkt: Gründonnerstag
  • Praxismodell: Die Nacht der verlöschenden Lichter – Ein Stationenweg am Gründonnerstag
  • Agape(mahl)
  • Antwortpsalm beten
  • Gemeinsames Liebesmahl: Ein Modell für eine Agapefeier
  • Lektionar
  • Zum Mahl des Lammes schreiten wir (GL 642 / KG 443)
  • Einführungen zu den Schriftlesungen: Vom 2. Sonntag der Fastenzeit (A) bis zum Gründonnerstag
  • Beten tut gut – Das werden alle bestätigen, die regelmäßig beten

 

 

Ich meine

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kirchen sollten auch Treffpunkte sein, um Beziehungen zu knüpfen und Kontakte zu vertiefen, um Menschen zu verbinden und Sozialkontakte zu ermöglichen und um jungen Familien Kommunikationsmöglichkeiten zu schaffen. Das Agapemahl, ein geselliges Beisammenbleiben nach der Eucharistie mit rituellen Elementen, bietet eine hervorragende Gelegenheit, diesen zutiefst christlichen Zielen nahe zu kommen. Eine Agape sollte daher nicht als „Event“ auf wenige besondere Festtage wie z. B. den Gründonnerstag (vgl. S. 4-5 in diesem Heft) beschränkt bleiben, sondern regelmäßig begangen werden. Anknüpfungspunkte lassen sich viele finden: bei pfarrlichen Veranstaltungen und Festen wie Erntedank, der Nikolaus- und Martinsfeier, dem Weihnachtskrippenspiel, Kinderfastnacht, Palmsonntag usw.
Es muss dabei nicht immer im Sinne der urchristlichen Sättigungsmähler aus dem Vollen geschöpft werden.Von Knabbereien über kleine Brote bis zu Kaffee und Kuchen ist alles willkommen. Zugegeben, die Durchführung einer solchen Agapefeier bedarf eines großen Engagements und Durchhaltevermögens sowie einer guten Koordination. Damit nicht nur die sogenannten „Insider“ davon erfahren und angesprochen werden, benötigt man unterschiedliche Kanäle der Information. Neue Medien, das Internet oder speziell „Facebook“ sind dabei für bestimmte Zielgruppen heutzutage unerlässlich. Doch es lohnt sich, auf diese einladende Weise die Kontaktaufnahme und Motivation zur Teilnahme am Gottesdienst zu fördern, meint

Ihr
Unterschrift Uder

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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