34Zeitschrift praxis gottesdienst
Ausgabe 5/2017

Inhalt

  • Themenschwerpunkt: Liturgie und Maria
  • Praxismodell: „Ave Maria“ – Eine Marienandacht nicht nur für den Mai
  • Doxologie
  • Mit Maria zu Christus: Einige Formen der Marienverehrung
  • Bücher für die Wort-Gottes-Feier
  • Einführungen zu den Schriftlesungen: Vom 4. Sonntag der Osterzeit (A) bis zum Pfingstsonntag (A)
  • Fürbitten an Maria?
  • Kleine Gebete für jeden Tag: Ein Projekt zur Erneuerung des christlichen Glaubens heute

 

 

Ich meine

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Marienmonat, Marienfrömmigkeit, Marienverehrung… Passt eine auf die Jungfrau und Gottesmutter Maria ausgerichtete Frömmigkeit noch in unsere moderne, aufgeklärte Zeit oder stellt sie bloß noch ein spirituelles Refugium für ewig Gestrige, betagte Senioren, kleine Kinder, einfache Gläubige, ökumenisch Unsensible und konservative Antifeministen dar?
Die Frage lässt sich mit einem Blick in die Praxis leicht beantworten: Seit einigen Jahren kann man eine neue Hinwendung zur Gottesmutter bei Jung und Alt feststellen. Alte Frömmigkeitsformen wie der Rosenkranz werden im Kontext meditativer Strömungen wiederentdeckt, marianische Wallfahrtsorte haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren und gottesdienstliche Feiern (z. B. Andachten und Segensfeiern, aber auch Prozessionen oder Lichtfeiern) mit Themen, die um Maria kreisen, sind wieder beliebt. Auch Marienlieder werden weiterhin gerne gesungen.
Wer sich ernsthaft mit der Liturgie der katholischen Kirche beschäftigt, kommt folglich um Maria nicht herum. Dies bietet jedoch auch die Chance, fragwürdigen Formen privater Marienverehrung entgegenzutreten, die dem biblischen Zeugnis, der kirchlichen Tradition, dem heutigen Leben der Menschen sowie zeitgemäßen ästhetischen Ansprüchen nicht oder nicht mehr gerecht werden können.
praxis gottesdienst möchte im Marienmonat Mai Anregungen geben, sich mit dem vielschichtigen Thema „Marienfrömmigkeit“ (neu) auseinanderzusetzen, meint

Ihr
Unterschrift Uder

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