Zeitschrift Gottesdienst

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Vor einigen Wochen schrieb ein Pfarrer im Ruhestand einen bewegenden Leserbrief, der sich auf den kürzlich  erschienenen Artikel zur Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud in Klosterneuburg bezog. Dass die Erinnerung an diese „Wiege der Volksliturgischen Bewegung“ wachgehalten wird, sei für ihn, der die liturgischen Reformen im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils verinnerlicht hat und täglich lebt, „Bestätigung und Balsam für ein wundes Herz“. +

Ein Rundbrief der Gottesdienstkongregation an die Bischöfe der Weltkirche über die korrekte materielle Beschaffenheit von Brot und Wein in der Messfeier hat ein starkes Medienecho erfahren. Warum eigentlich? Schließlich bietet der Brief nichts Neues. Ein Sommerlochthema also? +

„Die Kirche ist im Wort begründet“, lautet der bedenkenswerte Grundtenor eines Beitrags in diesem Heft unserer Zeitschrift. Umso erfreulicher ist es, dass die Zahl der Gemeinden, in denen innerhalb der sonntäglichen Eucharistiefeier vor dem Evangelium beide Lesungen sowie der Antwortpsalm vorgetragen werden, allmählich zunimmt. +

Beim Durchblättern eines aktuellen Katalogs für Kirchenbedarf ist mir für 29,00 Euro ein Gegenstand begegnet, von dem ich dachte, er wäre schon vor sehr langer Zeit aus dem Sortiment verschwunden: „Borsten-Aspergill, schwarz lackiert, Holzgriff, Borsten gebleicht, 14 cm ø, Griff 25 cm lang“. +

Ein beträchtlicher Teil unserer Zeitschrift kommt dadurch zustande, dass Praktiker etwas von ihren guten gottesdienstlichen Erfahrungen weitergeben aus der Überlegung heraus, dass sie selbst ja auch von den Ideen anderer profitieren. Was sich auf publizistischer Ebene bewährt, könnte auch auf menschlicher Ebene hilfreich sein: häufig könnte ein Austausch unter Kolleginnen und Kollegen so manche Erleichterung bringen. +

Seit seinem Amtsverzicht im Jahr 2013 und seiner Ankündigung, fortan „vor der Welt verborgen“ in einem Kloster mitten in den Vatikanischen Gärten leben zu wollen, ist es relativ still geworden um den emeritierten Papst Benedikt XVI. Verborgen vor der Welt heiße allerdings nicht, die weiterhin geschenkte Lebenszeit „in Isolation“ oder „in Einzelhaft“ verbringen zu wollen +

„Guten Tag, ich möchte mal gerne die Meinung eines echten ‚Liturgieexperten’ hören...“ – als Redakteur einer Zeitschrift, die „Gottesdienst“ heißt, gilt man automatisch als „Liturgieexperte“ und ist damit ein gefragter Mann: Wildfremde Menschen treten fast täglich mit interessanten, teilweise auch kuriosen Fragen zum weiten Feld der Liturgie auf einen zu. Es gehört ohne Zweifel zu den schönsten Momenten im Redaktionsalltag. +

Wenn Menschen, die regelmäßig den Sonntagsgottesdienst oder, wo dieses möglich ist, Werktagsmessen mitfeiern, aufgrund von Krankheit oder Alter den Weg zur Kirche nicht mehr bewältigen können, geht für sie viel an Lebensqualität verloren. Gerade an Fronleichnam, dem Fest der Eucharistie, sollten wir uns dies in Erinnerung rufen. +

Mit einem festlichen, teilweise aufsehenerregenden Gottesdienst ist am 1. Sonntag der Quadragesima im Trierer Dom die Fastenaktion von MISEREOR eröffnet worden. Wie in jedem Jahr stellt das bischöfliche Hilfswerk Materialien mit liturgischen Bausteinen bereit, um seinem Anliegen am 5. Sonntag der Fastenzeit auch im Gemeindegottesdienst Gehör zu verschaffen. +

Wiederholt wurde in dieser Zeitschrift auf die aus liturgischer (und oftmals auch ästhetischer) Sicht mangelhafte Gestaltung von Osterkerzen hingewiesen, die man bei Kirchenausstattern fix und fertig bestellen kann. Naturobjekte lassen die ausdrucksstarken Symbole Kreuz und Wachsnägel sowie Alpha und Omega zur Nebensache werden oder verdrängen diese Zeichen gleich ganz. +

Als ich von unserer Liturgie erzählte, kamen wir auf die Idee, das Licht aus unserer Feier zur evangelischen Kirche zu bringen. Dort wird das Licht, das Vertreter des katholischen Gemeinderates in einem Windlicht hinübertragen, stets mit Freude empfangen. So wird es nun schon seit einigen Jahren praktiziert, und diese noch junge Tradition ist zu einem weiteren Zeichen der Verbundenheit zwischen unseren Gemeinden im Laufe des Jahres geworden. +

Ein kurzer, vielleicht etwas zu unscheinbarer Beitrag auf Seite 50 dieser Ausgabe unserer Zeitschrift erinnert uns nachdrücklich daran, die zahlreichen Fürbitt-Vorschläge, die in Publikationen und im Internet zu finden sind, nicht unkritisch zu übernehmen. Denn nicht nur die äußere Form und die sprachliche Formulierung sind oftmals mit Mängeln behaftet. Auch der Inhalt solcher Fürbitten „auf Abruf“ lässt leider häufig zu wünschen übrig. +

Fakt ist: Viele Bischofskonferenzen stoßen sich an der jetzigen Fassung von Liturgiam Authenticam, viele Gläubige sind von den darauf basierenden Übersetzungen irritiert. Eine Revision der Instruktion würde wohl in vielen Bereichen ein Aufatmen nach sich ziehen. +

Es sind Gottesdienste an den Schnittstellen des Lebens, wo das Zusammentreffen von liturgischen Normen und individuellen Wünschen, von Kirche und Welt, besonders starke Reibungen erzeugen kann. Die Feier der Trauung, deren Zahl in den Frühlingsmonaten wieder zunehmen wird, lässt sich ohne Zweifel hier dazuzählen. +

Der Leitartikel in dieser Gd-Ausgabe wirft in Bezug auf die Zukunft unserer gottesdienstlichen Feierkultur eine zentrale Frage auf: Wie kann das „Epiphanische“ in der Liturgie wieder stärker zum Tragen kommen? +

Allein für das Jahr 2015 verzeichnet das deutsche Statistische Bundesamt genau 163 335 Ehescheidungen – eine beachtliche Zahl, die höchstwahrscheinlich nicht wenige Katholikinnen und Katholiken umfasst. Das am 8. April 2016 der Öffentlichkeit vorgestellte Schreiben Amoris Laetitia trägt der Entwicklung insoweit Rechnung, dass es zur kirchlichen Solidarität und pastoralen Begleitung der von Scheidung und Trennung Betroffenen aufruft. +

Der Beitrag zum Fest „Darstellung des Herrn“ am 2. Februar in dieser Ausgabe von Gottesdienst regt dazu an, ebenfalls einen kurzen Seitenblick auf den Gedenktag des Märtyrerheiligen Blasius zu werfen, der einen Tag später gefeiert wird. Auch dort ist ein besonderer Ritus vorgesehen, der sich einer ungebrochen großen Beliebtheit erfreut: der Blasiussegen. +

Das Jahresregister des 50. Jahrgangs der Zeitschrift Gottesdienst. +

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