135„Die Herrlichkeit Christi ist heute erschienen“ – Festankündigung Epiphanie 2019

Hier fin­den Sie die „Fes­t­an­kün­di­gung für das Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn 2019“ kos­ten­los zum Down­load. Der Text kann ent­we­der gele­sen oder gesun­gen wer­den.

Wann wird die Fes­t­an­kün­di­gung vor­ge­tra­gen? Das Zere­mo­nia­le für die Bischö­fe schreibt zum Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn: „Wo es Brauch ist, geht im Anschluss an das gesun­ge­ne Evan­ge­li­um oder nach dem Schluss­ge­bet vor der Ent­las­sung ein Dia­kon, ein Kano­ni­ker oder ein Kan­tor zum Ambo und ver­kün­det von dort aus der Gemein­de die beweg­li­chen Fes­te des kom­men­den Jah­res“ (Nr. 240).

Zurück geht die Fes­t­an­kün­di­gung auf das 4. Jahr­hun­dert, als das Ers­te Kon­zil von Nizäa im Jahr 325 für das gan­ze Römi­sche Reich einen ein­heit­li­chen Oster­ter­min bestimm­te. Die Berech­nung die­ses Datums – spä­ter auch der davon abhän­gi­gen beweg­li­chen Fes­te – wur­de der Kir­che von Alex­an­dri­en über­tra­gen, die es allen ande­ren Kir­chen, auch dem Bischof von Rom, mit­teil­te, und zwar im so genann­ten Oster­fest­brief, der all­jähr­lich an Epi­pha­nie ver­öf­fent­licht wur­de.

Der Brauch kann heu­te ein Zei­chen set­zen, dass für uns Chris­ten die Zeit eine gan­ze eige­ne Dimen­si­on hat: als Zeit des Hei­les, die mit dem Erschei­nen des Got­tes­soh­nes einen neu­en Anfang genom­men hat und im auf­er­stan­de­nen und wie­der­kom­men­den Herrn ihr Ziel und ihre Voll­endung fin­den wird.

 

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