155Einführung von Liedern aus dem Gotteslob

innerhalb einer Eucharistiefeier oder einer Wort-Gottes-Feier

Die Ein­füh­rung von neu­en (oder auch unbe­kann­te­ren älte­ren) Lie­dern ist eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung dafür, die Viel­falt und den Reich­tum des Got­tes­lob zu erschlie­ßen und für die Got­tes­diens­te frucht­bar zu machen. Das Modell „Monats­lie­der“ ist hier­für als Impuls und Anre­gung gedacht.

Häu­fig emp­fin­den aber Got­tes­dienst­be­su­cher das Ein­üben eines Lie­des vor Beginn der Mes­se als „schul­meis­ter­li­che Zumu­tung“, ganz abge­se­hen davon, dass zu die­sem Zeit­punkt die Kir­che meist nur sehr schwach besucht ist.

Wesent­lich für die Bereit­schaft von Men­schen, ein ihnen unbe­kann­tes Lied zu erler­nen, ist die Vor­aus­set­zung, dass ihnen Text und Melo­die etwas zu sagen haben, dass sie sich „berührt“ füh­len. Gelingt dies im Rah­men der Ein­füh­rung, so stellt das „Erler­nen“ bei den meis­ten Lie­dern kein grö­ße­res Pro­blem mehr dar und dies unab­hän­gig vom Alter der Ziel­grup­pen.

Mit einer Ein­füh­rung neu­er Lie­der, die in die Eucha­ris­tie­fei­er inte­griert ist, kann man die­sem Anlie­gen beson­ders gut gerecht wer­den. In die­ser klei­nen Arbeits­hil­fe sol­len drei Model­le anhand jeweils eines kon­kre­ten Lie­des vor­ge­stellt wer­den. Selbst­ver­ständ­lich gibt es sicher­lich auch noch ande­re, gute Umset­zungs­mög­lich­kei­ten. Die Model­le kön­nen auch ohne grö­ße­re Pro­ble­me der Wort­got­tes­fei­er ange­passt wer­den.

Down­load der Arbeits­hil­fe: AH Lie­dein­füh­rung GD

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