Gottesdienst 11/2026

Praise & Worship – Zeit lassen – Gemeinsame Haltung

 

Kaum ein kir­chen­mu­si­ka­li­sches Phä­no­men wird der­zeit so inten­siv dis­ku­tiert wie moder­ner Lob­preis. Der Leit­ar­ti­kel der neu­en Got­tes­dienst-Aus­ga­be unter­sucht des­halb aus lit­ur­gie­wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve, ob Prai­se & Wor­s­hip auch in der katho­li­schen Lit­ur­gie Poten­zi­al ent­fal­ten kann.

Oft­mals fol­gen in der lit­ur­gi­schen Fei­er die ein­zel­nen Ele­men­te „Schlag auf Schlag“ auf­ein­an­der, ohne den Fei­ern­den die Mög­lich­keit zur Umstel­lung zu geben. – Ein wei­te­rer Bei­trag plä­diert daher für eine Lit­ur­gie ohne Zeitdruck.
Nicht nur im all­täg­li­chen Umgang stellt die Kör­per­hal­tung eine non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form dar, son­dern auch in der Lit­ur­gie – wo sie nicht nur Aus­druck des jeweils per­sön­li­chen Gebets ist, son­dern auch Gemein­schaft stif­tet durch die glei­che und gleich­zei­tig voll­zo­ge­ne Kör­per­hal­tung aller Fei­ern­den. Hier­zu bie­tet ein drit­ter Bei­trag Gedan­ken und Anre­gun­gen zum Knien und Stehen.

Im Rah­men der Erpro­bungs­pha­se des neu­en deutsch­spra­chi­gen Bene­dik­tio­na­les bie­tet das Pra­xis­mo­dell eine Seg­nung von Jugend­li­chen vor beson­de­ren Lebensabschnitten.

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