18. Sonntag im Jahreskreis (C):
Was macht uns glücklich?

04. August 2019

 

Ein­füh­rung

Es gibt den Spruch: „Geld macht nicht glück­lich – aber es beru­higt.“ Was macht uns denn glück­lich? Finan­zi­el­le Sicher­heit, Besitz? Eine gute Part­ner­schaft, ein har­mo­ni­sches Fami­li­en­le­ben? Gesund­heit?
All das und vie­les ande­re kann bei­tra­gen zu unse­rem Glück, aber es macht das Glück nicht aus. Es gibt arme und kran­ke Men­schen, die durch­aus glück­lich sind, und es gibt unglück­li­che Rei­che.
Ent­schei­dend ist wohl vor allem, wor­an unser Herz hängt. An Din­gen, die leicht ver­ge­hen wie Gut und Geld oder an Bezie­hun­gen, die getra­gen sind von einer treu­en Lie­be, die ihrer­seits in der unver­brüch­li­chen Lie­be Got­tes grün­det.
Wenn wir uns hier Sonn­tag für Sonn­tag ver­sam­meln, hat das auch viel zu tun mit unse­rem Glück­lich-Sein. Hier dür­fen wir uns immer wie­der der eben genann­ten Lie­be Got­tes ver­ge­wis­sern und damit Schät­ze sam­meln, die uns nie­mand rau­ben kann.

 

Für­bit­ten

Als Chris­ten sind wir geru­fen, Not zu lin­dern, wo wir es kön­nen. Aber unse­re Kräf­te rei­chen nicht, um allen jene Hil­fe zu brin­gen, die sie brau­chen. So beten wir:

  • Für jene Men­schen, die see­lisch in Not sind, die nach einem Halt suchen, und für alle, die Chris­ti Bot­schaft zu ver­kün­den haben.

– Stil­le –
Gott, unser Vater.

  • Für die Völ­ker, die um ihre Exis­tenz kämp­fen, weil Kata­stro­phen, Krie­ge oder unge­rech­te Ver­hält­nis­se ihnen das Not­wen­di­ge zum Über­le­ben rau­ben.
  • Für alle in unse­rer Gesell­schaft, die – aus wel­chen Grün­den auch immer – beruf­lich kei­ne Chan­ce haben oder geschei­tert sind.
  • Für jene, denen eine schwe­re Krank­heit oder der Tod eines lie­ben Men­schen alle Plä­ne zer­schla­gen hat.
  • Für die jun­gen Men­schen, die Aus­schau hal­ten nach Wer­ten, für die zu leben sich lohnt.

Gott, du bist für uns und für alle Men­schen wie Vater und Mut­ter, die für ihre Kin­der sor­gen. Auf dich set­zen wir unse­re Hoff­nung, und dich prei­sen wir, in die­ser Zeit und in Ewig­keit.

 

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