2. Sonntag im Jahreskreis (A):
Er kommt immer noch

19. Janu­ar 2020

 

Ein­füh­rung

Nach den gro­ßen fest­li­chen Fei­ern von Weih­nach­ten bis Drei­kö­nig sind wir wie­der über­ge­gan­gen zu dem ein­fa­che­ren Got­tes­dienst eines gewöhn­li­chen Sonn­tags. Aber auch in die­ser ein­fa­che­ren Fei­er bleibt unter uns leben­dig, was an den gro­ßen Fest­ta­gen geschieht: Got­tes Kom­men in die­se Welt, zu uns ganz per­sön­lich.

 

Für­bit­ten

Wir haben in den ver­gan­ge­nen Wochen Got­tes Kom­men in die Welt gefei­ert. Bis heu­te aber gibt es auch das War­ten auf den Herrn, den Erlö­ser. So rufen wir jetzt zu ihm:

  • Trotz viel­fäl­ti­gen Bemü­hun­gen um den Frie­den in der Welt toben immer noch Krie­ge und Bür­ger­krie­ge. Dar­um beten wir:

– Stil­le –
V/A: Komm, Herr, und erlö­se uns.

  • Wäh­rend auf der einen Sei­te Men­schen in Wohl­stand und Sicher­heit leben kön­nen, gibt es auf der ande­ren Sei­te gan­ze Völ­ker, die zum Hun­ger und zum täg­li­chen Kampf ums Über­le­ben ver­ur­teilt sind. Dar­um beten wir:
  • Die christ­li­chen Kir­chen tun sich vor allem in der west­li­chen Welt schwer, ihre befrei­en­de Bot­schaft über­zeu­gend zu ver­kün­di­gen und den Glau­ben an die kom­men­de Genera­ti­on wei­ter­zu­ge­ben. Dar­um beten wir:
  • Zahl­rei­che Men­schen lei­den an ihrem Schick­sal: Schwer­kran­ke und Ster­ben­de, ver­ein­sam­te alte Men­schen, Frau­en, Män­ner und Kin­der, deren Fami­li­en zer­bro­chen sind. Dar­um beten wir:
  • Auch in unse­rem eige­nen Leben gibt es sie Sehn­sucht nach Erlö­sung: Ver­let­zun­gen, die wir erlit­ten haben, Schuld, die nicht auf­ge­ar­bei­tet ist, uner­füll­te Hoff­nun­gen. Dar­um beten wir:

Gott, unser Vater, in dei­nem Sohn hast du dich ganz der Welt zuge­wandt. Dafür sei dir Dank und Ehre, jetzt und in Ewig­keit.

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