27. Sonntag im Jahreskreis (C):
„Was bringt’s?“

6. Okto­ber 2019

 

Ein­füh­rung

Was bringt’s, wenn wir uns Sonn­tag für Sonn­tag hier zusam­men­fin­den?
Die Erfah­rung, dass wir nicht allein sind mit unse­rem Glau­ben an Gott. Ein wenig Gemein­schaft im Wis­sen um ein­an­der. Eine Stun­de, in der die Gedan­ken sich befrei­en von dem all­zu All­täg­li­chen. Ein Wort der Hei­li­gen Schrift, das uns anspricht. Ein Auf­at­men der See­le in einem Gebet. Den Bis­sen Brot, das eben nicht nur Brot ist (und den Schluck Wein, der nicht nur Wein ist), son­dern leben­di­ge Gegen­wart des Herrn. Die Gewiss­heit, im Leben gehal­ten zu sein, egal, was pas­siert.
Was bringt’s, dass wir hier sind? Wahr­schein­lich mehr, als uns selbst bewusst ist.

 

Für­bit­ten

In der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit unse­rer Tage wol­len wir Gott um sein Licht und sei­nen Bei­stand bit­ten:

  • Wir beten für alle, die zum Dienst des Leh­rens in der Kir­che beru­fen und bestellt sind: auf den Kan­zeln in unse­ren Kir­chen, auf den Lehr­stüh­len der Theo­lo­gi­schen Fakul­tä­ten, als Leh­re­rin­nen und Leh­rer in Schu­len, in Gemein­den und Grup­pen.

Stil­le –
Herr, stär­ke ihren Glau­ben!

  • Für alle, deren Glau­be ange­foch­ten ist, vor allem für jene, deren Beruf die Ver­kün­di­gung ist und die sich in ihrem Dienst aus­ge­laugt und über­for­dert füh­len.
  • Für alle, die durch Leid schwer geprüft wer­den und die nichts von Got­tes Nähe spü­ren.
  • Für all jene, die ver­wirrt sind von der Viel­falt an Anschau­un­gen in unse­rer Gesell­schaft; für alle, die sich an Tra­di­tio­nen klam­mern, weil sie um ihren eige­nen Halt fürch­ten.
  • Für die jun­gen Men­schen, die Aus­schau hal­ten nach Zie­len, für die zu leben sich lohnt; für die Eltern und für jene Frau­en und Män­ner, denen die Erzie­hung von Kin­dern und Jugend­li­chen anver­traut ist.

Dei­nen Geist, o Gott, schenkst du uns, wenn wir dich bit­ten. Auf ihn hof­fen und ver­trau­en wir auf den Wegen unse­res Lebens, heu­te und alle Tage.

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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