3. Sonntag der Osterzeit (B):
Jesu neue Gegenwart

18. April 2021

 

Ein­füh­rung

Im Den­ken, Reden und Tun vie­ler Men­schen unse­rer Tage kommt Gott kaum oder gar nicht vor. Es scheint ihn für sie nicht zu geben. Auch für uns Chris­ten ist es nicht immer leicht, im All­tag Got­tes Gegen­wart zu spü­ren. Das ist seit Jesu Tod und Auf­er­ste­hung so.
Selbst für die Jün­ger war es in den Tagen nach der Auf­er­ste­hung schwer, die Gegen­wart ihres Herrn zu begrei­fen. Lang­sam nur ver­stan­den sie, dass sei­ne leib­li­che Gegen­wart abge­löst wor­den war durch die Gegen­wart im Wort der Hei­li­gen Schrift und im hei­li­gen Mahl der Eucha­ris­tie. Uns steht das glei­che Ange­bot Got­tes wie ihnen offen: Hier und jetzt ist der Herr unter uns.

 

Für­bit­ten

Gott, der alles zum Guten füh­ren kann, bit­ten wir:

  • Für alle in der Kir­che, denen als Bischö­fen, Pries­tern und Dia­ko­nen, als Kate­che­ten und Reli­gi­ons­leh­rern die Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums anver­traut ist.

Stil­le –
Gott, unser Vater.

  • Für alle, die in Poli­tik und Wirt­schaft, in poli­ti­schen Par­tei­en und Inter­es­sen­ver­bän­den für ein gerech­tes und fried­li­ches Mit­ein­an­der Ver­ant­wor­tung tra­gen.
  • Für die Men­schen, die als Opfer von Krie­gen und unge­rech­ten Sys­te­men an Leib und See­le Not lei­den.
  • Für die Frau­en und Kin­der in der Drit­ten Welt, die aus­ge­beu­tet und ihrer Wür­de beraubt wer­den.
  • Für die Chris­ten in unse­rer Gemein­de, die nicht mehr beten.

Gott, unser Vater, durch dei­nen Sohn und im Hei­li­gen Geist bist du immer bei uns. Dir sei Lob und Dank in Ewig­keit.

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