
4. Sonntag im Jahreskreis (A):
Das wirklich Entscheidende
1. Februar 2026
Einführung
Warum geht es dem einen gut und dem anderen schlecht? Warum kann der eine in Saus und Braus leben, gesund und mit irdischen Gütern gesegnet, während der andere sich karg und mühsam durchs Leben schleppt? Diese und ähnliche Fragen stellen wir uns manchmal. Jesus hat sie beantwortet, freilich anders, als wir es oberflächlich gerne hätten: Irdisches Wohlergehen sagt nichts darüber aus, wie ein Mensch vor Gott dasteht. Wir sind hier zusammengekommen, um dem Herrn zu begegnen in seinem Wort und unter den Zeichen von Brot und Wein. Damit diese Begegnung gelingt, wollen wir uns am Beginn der Feier besinnen und uns ganz ausrichten auf ihn, der als einziger unserem Leben einen letzten Sinn gibt.
Fürbitten
Die Armen, die Trauernden, die nach Gerechtigkeit Hungernden hat der Herr seliggepriesen. Lasst uns beten für alle Menschen, die besonders der Hilfe Gottes bedürfen:
- Für die leidende Kirche: für die Menschen, die um ihres Glaubens willen benachteiligt oder verfolgt werden, besonders für jene, die ihrer Freiheit beraubt sind und gequält werden.
– Stille –
Christus, höre uns.
- Für die Völker, die in geistiger Unfreiheit leben oder Gewalt und Ungerechtigkeit ausgesetzt sind.
- Für die Menschen, die Not leiden: die Hungernden in den Ländern der Dritten Welt und die sozial Schwachen bei uns.
- Für die Menschen, die sich tagtäglich bemühen, auf Gewalt und Hass mit Güte und Verzeihen zu reagieren, und für alle, die unabwendbares Leid in Geduld ertragen.
- Für unsere Verstorbenen und für alle, deren Lebensweg in diesen Tagen zu Ende geht.
Herr, unser Gott, auf deine Güte dürfen wir hoffen und vertrauen. Dich preisen wir jetzt und alle Tage unseres Lebens.


