Dreifaltigkeitssonntag (B):
Im Namen des Vaters …

30. Mai 2021

 

Ein­füh­rung

Wie oft mögen wir wohl in unse­rem Leben schon ein Gebet, einen Got­tes­dienst, ein ande­res Werk begon­nen haben „im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes“? Manch­mal viel­leicht fast gedan­ken­los, for­mel­haft, oft aber auch, oder sogar fast immer, ange­rührt von dem Leben, das in die­sen weni­gen Wor­ten steckt. Vater: Ursprung, Her­kunft, Halt, Sicher­heit – als Erfah­rung oder als unge­still­te Sehn­sucht. Sohn: Jesus, Mensch, Bru­der, Hei­land, der Gute Hirt, der Auf­er­stan­de­ne. Hei­li­ger Geist: Weis­heit, Kraft, Geduld, Sanft­mut, Lie­be – alles, wes­sen wir so drin­gend bedür­fen.
Es ist nicht tro­cke­ne Theo­lo­gen­weis­heit, um die es im heu­ti­gen Fest geht, es ist das Leben Got­tes selbst, an dem wir Anteil erhal­ten, wo immer wir, wie jetzt, etwas begin­nen „im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes“.

 

Für­bit­ten

Gott, der Vater, hat sei­nen Sohn dahin­ge­ge­ben, damit die Men­schen ihre Erlö­sung fin­den kön­nen. Im Hei­li­gen Geist führt er durch die Zei­ten hin­durch das Werk des Hei­les wei­ter. Wir bit­ten ihn:

  • Für alle, deren Auf­ga­be es ist, von Gott zu spre­chen: für die Bischö­fe und ihre Mit­ar­bei­ter in den Gemein­den, für die Reli­gi­ons­leh­rer und Kate­che­ten.

Stil­le –
Gott, unser Vater.

  • Für die Mäch­ti­gen der Welt, von deren Ent­schei­dun­gen das Schick­sal vie­ler Men­schen abhängt.
  • Für die Not­lei­den­den und Hun­gern­den auf der gan­zen Welt, für die Außen­sei­ter unse­rer Gesell­schaft.
  • Für die jun­gen Men­schen in unse­rem Land, die in einer weit­ge­hend ungläu­bi­gen Umge­bung auf­wach­sen.
  • Für unse­re Ver­stor­be­nen, die ihr Leben im Ver­trau­en und in der Hoff­nung auf Gott gelebt haben.

Gott, unser Vater, zu dir beten wir durch Jesus Chris­tus, der in der Ein­heit des Hei­li­gen Geis­tes mit dir lebt und herrscht in alle Ewig­keit.

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