Dritter Adventssonntag (C):
Ein Gegensatz

16. Dezem­ber 2018

 

Ein­lei­tung

Zu den Gestal­ten des Advents gehört all­jähr­lich Johan­nes der Täu­fer. Er steht in einem gewis­sen Gegen­satz zu dem, was unse­re Stim­mung in die­sen Tagen sonst prägt. Das war­me Licht der Ker­zen, die wei­chen Klän­ge der Lie­der, die wir fast über­all hören, die Weih­nachts­be­leuch­tung auf den Stra­ßen und in den Geschäf­ten.
Johan­nes der Täu­fer bringt uns gleich­sam auf den Boden der Wirk­lich­keit: Das Kom­men Got­tes in die Welt erschöpft sich nicht in der Lieb­lich­keit eines neu­ge­bo­re­nen Kin­des. Es ver­langt, dass wir uns frei machen von all­zu gro­ßer Anhäng­lich­keit an Gut und Geld und an alles, was uns hin­dert, unse­rem Herrn ent­ge­gen­zu­ge­hen.
Dass uns die­ser Schritt auch jetzt gelin­ge, dar­um bit­ten wir mit dem Ruf: Herr, erbar­me dich (unser)!

 

Für­bit­ten

Gut eine Woche vor dem Fest der Geburt unse­res Herrn beten wir für die Men­schen, die in beson­de­rer Wei­se auf einen Erlö­ser war­ten:

  • In vie­len Län­dern wer­den Chris­ten um ihres Glau­bens wil­len ver­folgt und benach­tei­ligt. Für sie beten wir um die Kraft, die sie aus­hal­ten lässt, und um Trost und Hoff­nung.

Stil­le –
Komm, Herr, komm und erlö­se uns.

  • In dem Land, in dem der Sohn Got­tes Mensch wur­de, und in vie­len ande­ren Län­dern seh­nen sich die Men­schen nach Frie­den. Wir beten für sie und für die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen um die Bereit­schaft zu Ver­ge­bung und Ver­söh­nung.
  • Auch in die­sen Tagen wer­den Men­schen mit einer unheil­ba­ren Krank­heit kon­fron­tiert oder durch einen Unfall aus all ihren Sicher­hei­ten geris­sen. Wir beten für sie um den Mut, die Wahr­heit anzu­neh­men, und um tat­kräf­ti­ge Hil­fe.
  • Die Fei­er von Weih­nach­ten stellt man­che Fami­li­en vor beson­de­re Belas­tun­gen. Für sie beten wir um die Hil­fe, die sie brau­chen.

Gott, Vater unse­res Herrn Jesus Chris­tus und unser Vater. Auf dich schau­en wir im Ver­trau­en, dass du alles gut machen wirst. Und wir prei­sen dich, in die­ser Zeit und in Ewig­keit.

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