Dritter Adventssonntag – Gaudete (A):
Warten

15. Dezem­ber 2019

 

Ein­füh­rung

War­ten gehört wesent­lich zur mensch­li­chen Exis­tenz: Immer stre­cken wir uns aus nach etwas, was noch vor uns liegt. Hin­ter all den vor­der­grün­di­gen Din­gen, auf die wir war­ten, ver­birgt sich eine letz­te Sehn­sucht nach dem Blei­ben­den, nach einem Glück, das uns nicht gleich wie­der Aus­schau hal­ten lässt nach dem nächs­ten. Advent ist War­ten – War­ten auf den, der kom­men wird, um uns end­gül­tig zu befrei­en von allem, was auf uns las­tet. In der Fei­er der Mes­se ver­bin­det sich das, was wir erwar­ten, mit der Ver­gan­gen­heit und der Gegen­wart: Die Heils­tat Chris­ti wird unter uns gegen­wär­tig und gibt uns Gewiss­heit von der Herr­lich­keit, auf die wir noch war­ten. Öff­nen wir unser Herz dem kom­men­den Herrn.

 

Für­bit­ten

Vie­le Men­schen war­ten auf Hil­fe in ihren schwe­ren Auf­ga­ben oder auf Erlö­sung von Leid und Not. Wir wol­len für sie beten:

  • Wir beten für alle, die in der Kir­che ein Amt haben und an ihrer Ver­ant­wor­tung schwer tra­gen, und für alle, die im Dienst der Ver­kün­di­gung ste­hen und um das rech­te Wort rin­gen.

Stil­le
Gott, unser Vater.

  • Wir beten für die Poli­ti­ker, die sich um Gerech­tig­keit und Frie­den mühen und die nach Mög­lich­kei­ten des Aus­gleichs zwi­schen Reich und Arm suchen.
  • Wir beten für die Men­schen, denen es am Nötigs­ten fehlt; für die Kran­ken, die in Angst und Schmer­zen leben, und für ihre Ange­hö­ri­gen.
  • Wir beten für die Men­schen, die sich in Schuld ver­strickt haben und nicht mehr wei­ter­wis­sen, und für alle, die inner­lich zu zer­bre­chen dro­hen.

Gott, unser Vater, auf dich rich­ten wir unser gan­zes Ver­trau­en, und dich prei­sen wir für alle dei­ne Wohl­ta­ten, jetzt und in Ewig­keit.

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