Erster Adventssonntag (A):
Das Kommen des Herrn

1. Dezem­ber 2019

 

Ein­füh­rung

In die­sen Tagen nut­zen vie­le Fami­li­en die lan­gen Aben­de, um mit den Kin­dern auch geist­lich den Weg nach Bet­le­hem zu gehen. Die Kir­che lässt uns frei­lich nicht nur den Blick vor­aus­wer­fen auf Jesus, der im Stall von Bet­le­hem gebo­ren wird, sie stellt uns im Advent noch ein ande­res Bild vor Augen: Chris­tus, der einst als Rich­ter der Welt mit gro­ßer Macht und Herr­lich­keit kom­men wird. Und noch ein wei­te­res Kom­men unse­res Herrn gibt es: hier und jetzt, in sei­nem Wort, unter den Gestal­ten von Brot und Wein. Öff­nen wir ihm unser Herz!

 

Für­bit­ten

Der Gedan­ke an das end­zeit­li­che Kom­men unse­res Herrn öff­net uns die Augen für die gro­ßen und wich­ti­gen Anlie­gen. Dar­um lasst uns zu Gott rufen:

  • Für die Kir­che, deren Auf­trag es ist, allen Men­schen die Fro­he Bot­schaft zu brin­gen.

Stil­le –
Herr, unser Gott.

  • Für alle, die Macht haben in der Poli­tik, in der Wirt­schaft und über die öffent­li­che Mei­nung und von denen viel davon abhängt, wel­che Wer­te das Leben der Men­schen bestim­men.
  • Für die Men­schen, die sich in die­sen Tagen ganz in Anspruch neh­men las­sen von mate­ri­el­len Din­gen.
  • Für die Kin­der und jun­gen Men­schen, denen der christ­li­che Glau­be fremd ist.
  • Für unse­re Toten, die in der Hoff­nung auf Auf­er­ste­hung gelebt haben und gestor­ben sind.

Vater im Him­mel, du ver­magst alles zum Guten zu len­ken. Dir dan­ken wir, und dich prei­sen wir, jetzt und in Ewig­keit.

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