Erster Adventssonntag (C):
„Nehmt euch in Acht“

02. Dezem­ber 2018

 

Ein­lei­tung

„Eure Erlö­sung ist nahe“ – „Nehmt euch in Acht …“ – „Wacht und betet alle­zeit …“ – drei Sät­ze, die auf unter­schied­li­che Wei­se für den Advent typisch sind.
„Eure Erlö­sung ist nahe“: ein Satz, der uns ver­traut klingt, der aber doch viel Gewal­ti­ge­res aus­sagt, als dass die Hei­me­lig­keit des Advents, die wir gewohnt sind, dazu pas­sen wür­de.
Noch mehr gilt das für die bei­den ande­ren Sät­ze: „Nehmt euch in Acht“ und „Wacht und betet alle­zeit …“ Die Ankunft Chris­ti, auf die wir uns in den nächs­ten Wochen vor­be­rei­ten, erschöpft sich nicht in Krip­pen­se­lig­keit, son­dern ist eine Her­aus­for­de­rung an uns. An Chris­tus, dem Got­tes­sohn, ent­schei­det sich alles. Auch jetzt, wenn wir ihm in die­ser Fei­er begeg­nen.

 

Für­bit­ten

In der Erwar­tung des Kom­mens Chris­ti in die­se Welt beten wir:

  • Für die Kir­che, für alle, die in ihr gro­ße Ver­ant­wor­tung tra­gen: um ein waches Herz für die Zei­chen der Zeit und um die Bereit­schaft, alles zu tun, um dem Herrn den Weg zu berei­ten.

Stil­le –
Chris­tus, höre uns. Oder: Erhö­re uns, Chris­tus! (GL 181,3)

  • Für die Völ­ker, die ver­strickt sind in Krie­ge und Gewalt: um den Wil­len zu Frie­den und Ver­söh­nung und um Hei­lung aller Wun­den.
  • Für die Armen die­ser Welt, die hun­gern­den und von Seu­chen heim­ge­such­ten Men­schen in Afri­ka: um das täg­li­che Brot und um tat­kräf­ti­ge Hil­fe.
  • Für die Men­schen, die in unse­rer Umge­bung an Leib oder See­le schwer lei­den: um Trost und um Ret­tung aus ihrer Not.
  • Für unse­re Gemein­de, für die Men­schen, die uns nahe ste­hen und für die wir Ver­ant­wor­tung tra­gen: um einen geseg­ne­ten Advent.

All­mäch­ti­ger, ewi­ger Gott. Dei­nen Sohn erwar­ten wir in die­sen Tagen, damit er dein Reich auf­rich­tet und alle Welt dir dankt und dich preist bis in Ewig­keit.

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