Fünfter Sonntag im Jahreskreis (C):
Einfache Gestalten

10. Febru­ar 2019

 

Ein­füh­rung

Ein­fa­che Fischer waren die Män­ner, die einst Jesus in sei­ne Nach­fol­ge berief. Ganz nor­ma­le Men­schen sind auch heu­te jene, die als Reli­gi­ons­leh­re­rin­nen und Kate­che­ten, als Dia­ko­ne, Pries­ter oder Ordens­leu­te ihre Auf­ga­be dar­in sehen, sein Werk wei­ter­zu­füh­ren.
Die­se Mensch­lich­keit der Kir­che steht heu­te manch­mal ihrem Auf­trag im Wege – zu gern hät­te man auf­fal­len­de Gestal­ten und Wun­der­tä­ter. Aber unser Herr hat sein Werk an Men­schen aus Fleisch und Blut gebun­den, mit allen Stär­ken und Schwä­chen.
Und auch sei­ne beson­de­re Gegen­wart hat nichts Spek­ta­ku­lä­res an sich: Brot und Wein sind ihre Zei­chen. So tut Gott in unse­rer Mit­te heu­te sei­ne Wun­der.

 

Für­bit­ten

Damit die Fro­he Bot­schaft heu­te zu den Men­schen gelan­ge, wol­len wir beten:

  • Um Kraft und Mut für alle, die ihr gan­zes Leben in den Dienst der Ver­kün­di­gung stel­len: die Schwes­tern und Brü­der in den Ordens­ge­mein­schaf­ten, die Frau­en und Män­ner, die als Chris­ten in unter­ent­wi­ckel­ten Län­dern Hil­fe leis­ten, die Dia­ko­ne, Pries­ter und Bischö­fe.

Stil­le
Gott, unser Vater.

  • Um Auf­ge­schlos­sen­heit und Tole­ranz gegen­über den christ­li­chen Wer­ten bei allen, die in Staat und Gesell­schaft das Sagen haben: die Poli­ti­ker, die Jour­na­lis­ten, die Leh­rer.
  • Um Hoff­nung für alle, die ein schwe­res Los zu tra­gen haben: die Kran­ken, die Allein­ge­las­se­nen, die Hei­mat­lo­sen, die Ver­zwei­fel­ten.
  • Um Geduld und Kraft zum christ­li­chen Zeug­nis für alle, deren Beruf die Pfle­ge und Betreu­ung Hilfs­be­dürf­ti­ger ist: in Kran­ken­häu­sern und Hei­men, in Schu­len und Bera­tungs­stel­len.
  • Um Frie­den und Ein­tracht unter uns Chris­ten, damit unser Leben zu einem wahr­haf­ten Zeug­nis unse­res Glau­bens wird.

Gott, unser Vater. Auf dei­ne Güte ver­trau­en wir, und dich prei­sen wir, jetzt und in Ewig­keit.

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