
Hochfest der Gottesmutter Maria –
Oktavtag von Weihnachten – Neujahr: Ein neues Jahr
1. Januar 2026
Einführung
Kaum ein Datum ist uns so wie der Jahreswechsel ein Anlass, zurück und nach vorne zu schauen: Erfolge und Niederlagen, Glück und Unglück, erfüllte und unerfüllte Hoffnungen. Wir erfahren, wie reich unser Leben ist und zugleich wie gefährdet. So erfahren wir auch, wie sehr das Leben im Großen wie im Kleinen ein Geschenk ist. Wenn wir heute als Christen hier zusammengekommen sind, dann bewegt uns, was dieses Jahr wieder bringen wird. Und wir können heute, an der Schwelle eines neuen Jahres, nichts Besseres tun, als hierherzukommen und hier gleichsam die Hände zu öffnen für das, was uns Gott in diesem Jahr geben wird. Hier erhalten wir die Zuversicht: Der unser Leben in der Hand hält, ist kein anderer als der, der Jesus, seinen Sohn, unseren Bruder und Herrn, durch Leid und Tod zur Auferstehung geführt hat. Er wird auch für uns alles zum Guten wenden.
Fürbitten
An der Schwelle des neuen Jahres wollen wir zum Herrn der Welt und der Zeit beten:
- Um Frieden für alle Völker, um Versöhnung zwischen denen, die sich hassen, um ein menschenwürdiges Leben für die Ärmsten.
– Stille –
Herr, unser Gott.
- Um das rechte Wort für die Verkünder des Glaubens, um Rettung für die Verfolgten und um Einheit unter den Christen.
- Um Brot für die Hungernden, um Gerechtigkeit für die Unterdrückten, um Heilung für die Kranken.
- Um ein gutes Jahr für unser Land und Europa. Um einen Abbau der Spannungen, um Chancen für alle.
- Um ein gutes Jahr auch für unsere Gemeinde: Um ein gutes Miteinander und um alles, was wir zum Leben brauchen.
Gott, unser Vater, unser Leben liegt in deiner Hand. Begleite du uns auf allen unseren Wegen, damit unser Leben gelingt und wir einst in deine Herrlichkeit gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.


