Ostermontag(C): Er ist bei uns

22. April 2019

 

Ein­füh­rung

„Der Herr hat euch in das Land geführt, wo Milch und Honig strö­men.“ Mit die­sen Wor­ten des Eröff­nungs­ver­ses beginnt die heu­ti­ge Lit­ur­gie. Da könn­te man fra­gen: Ja, sicher, uns geht es nicht schlecht, aber wenn wir rund­um bli­cken – ist das ein Land, wo Milch und Honig flie­ßen?!
Viel­leicht geht es uns wie den Jün­gern von Emma­us: Die Wor­te der Ver­hei­ßung waren ihnen wohl bekannt, aber ihre Augen waren gehal­ten, so dass sie den Herrn selbst nicht erkann­ten, als er mit ihnen ging. Dass er bei ihnen war, erkann­ten sie, als er ihnen das Brot brach.
Und eben dazu sind wir jetzt zusam­men­ge­kom­men, dass der Herr uns das Brot bricht.

 

Für­bit­ten

Die Jün­ger von Emma­us haben erfah­ren, dass der Herr bei ihnen war. Beten wir für die Men­schen, die heu­te sei­ner Nähe beson­ders bedür­fen:

  • Für alle Frau­en und Män­ner, die im Dienst der Ver­kün­di­gung ste­hen, aber selbst im Glau­ben unsi­cher sind.

Stil­le
Chris­tus, höre uns.

  • Für alle, die sich für Gerech­tig­keit und Frie­den in die­ser Welt ein­set­zen und unter Erfolg­lo­sig­keit lei­den.
  • Für die Men­schen, die der Hil­fe bedür­fen, um über­haupt leben zu kön­nen.
  • Für jene, die nach Ori­en­tie­rung für ihr Leben suchen, und für alle, die eine gro­ße Ent­täu­schung erfah­ren haben.
  • Für die Gleich­gül­ti­gen und Ober­fläch­li­chen.

Gott, unser Vater, du bist uns nahe, auch wenn wir es nicht spü­ren. Dafür dan­ken wir dir durch Chris­tus, unse­ren Herrn.

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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