Palmsonntag (C):
Zwischen „Hosanna“ und „Ans Kreuz mit ihm“

14. April 2019

 

Ein­füh­rung

Die Jün­ger Jesu berei­ten Jesus einen tri­um­pha­len Ein­zug in Jeru­sa­lem. Mit ihren „Hosanna“-Rufen ste­cken sie die Men­schen am Weg an. Weni­ge Tage spä­ter wer­den sie sich ver­drü­cken und schwei­gen, wäh­rend ande­re schrei­en: „Ans Kreuz mit ihm!“
Christ-Sein kann eine begeis­tern­de Sache sein. Aber es gibt auch Situa­tio­nen, die einen irre machen kön­nen.
Schwes­tern und Brü­der, in die­sen Tagen erle­ben wir die gan­ze Brei­te des­sen, was Christ-Sein bedeu­ten kann. Denn immer ist es Nach­fol­ge des Herrn. Gehen wir mit ihm – Schritt für Schritt – in die­sen Tagen und in unse­rem Leben.

 

Für­bit­ten

Die Lei­dens­ge­schich­te unse­res Herrn führt uns das Elend und Leid der Welt vor Augen. Dar­um beten wir:

  • Für die Mäch­ti­gen der Erde, die ent­schei­den, wel­che Wer­te in der Gesell­schaft und im Zusam­men­le­ben der Völ­ker gel­ten: Wir beten um den Geist der Gerech­tig­keit, des Frie­dens und der Ach­tung vor dem Leben und der Wür­de eines jeden Men­schen.

Stil­le –
Chris­tus, König am Kreu­zesthron.

  • Für die Män­ner, die die Kir­che Chris­ti lei­ten, und für die Füh­rer ande­rer Reli­gio­nen: Wir beten um den Geist der Got­tes­furcht, der Weis­heit und der Tole­ranz.
  • Für die Opfer von reli­giö­ser Ver­blen­dung und poli­ti­scher Ver­füh­rung, und für die Men­schen im Land Jesu: Wir beten um den Geist der Ein­sicht und der Offen­heit für die Über­zeu­gung und die Not des je Ande­ren.
  • Für die Men­schen in unse­rem Land, denen der Glau­be gleich­gül­tig ist; für die Getauf­ten und Unge­tauf­ten, die so leben, als gäbe es Gott nicht: Wir beten für sie um eine inne­re Unru­he und um die Begeg­nung mit glaub­wür­di­gen Zeu­gen der fro­hen Bot­schaft.

Gott, unser Vater. In die­sen Tagen steht uns vor Augen, wie weit du in dei­ner Lie­be zu uns gegan­gen bist. Wir dan­ken dir für dei­nen Sohn Jesus Chris­tus, heu­te und immer­dar.

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