Pfingstmontag(C):
Eine gemeinsame Wurzel

10. Juni 2019

 

Ein­füh­rung

Das Kom­men des Hei­li­gen Geis­tes an Pfings­ten erin­nert die Chris­ten dar­an, dass alle Kir­chen und kirch­li­chen Gemein­schaf­ten eine gemein­sa­me Wur­zel haben.
So wird an die­sem Tag auch die Tren­nung der Kir­chen beson­ders schmerz­lich erfahr­bar. Sie ist eine offe­ne Wun­de am Leib Chris­ti, zu deren Hei­lung wir das uns Mög­li­che tun müs­sen.
Doch bei all die­sem Tun blei­ben wir ange­wie­sen auf die Hil­fe des­sen, der von sich gesagt hat, er sei der gute Hirt. Ihn bit­ten wir um sein Erbar­men.

 

Für­bit­ten

Wir Men­schen sind aus uns her­aus nicht fähig, die Not der Welt oder auch nur die Spal­tung zwi­schen den christ­li­chen Kir­chen zu über­win­den. Dar­um beten wir:

  • Wir bit­ten um Got­tes Erbar­men mit sei­nem Volk, dass alle, die es füh­ren, die Ein­sicht, den Mut und die Kraft fin­den für die not­wen­di­gen Schrit­te zu einer wach­sen­den Ein­heit unter­ein­an­der.

Stil­le
Gott, unser Vater.

  • Wir beten für die Chris­ten, die mutig Zeug­nis able­gen für ihren Glau­ben: um Aus­dau­er und um Lohn für alles, was sie dafür erlei­den.
  • Für die Men­schen, die täg­lich ums Über­le­ben kämp­fen: in Gebie­ten, wo Krieg herrscht, in den Armen­vier­teln gro­ßer Städ­te und dort, wo Natur­ka­ta­stro­phen die Lebens­grund­la­gen zer­stört haben.
  • Für die Men­schen in unse­rer Umge­bung, die nicht mehr wis­sen, wo sie Halt fin­den, weil eine Krank­heit, das Zer­bre­chen einer Bezie­hung, der Tod eines lie­ben Men­schen ihnen alle Sicher­heit genom­men haben.

Barm­her­zi­ger Gott, dein Geist beglei­tet uns auf allen Wegen. Dafür dan­ken wir dir heu­te, alle Tage unse­res Lebens und in Ewig­keit.

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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