Vierter Adventssonntag (A):
Gott kommt

22. Dezem­ber 2019

 

Ein­füh­rung

Nur weni­ge Tage tren­nen uns vom Fest der Geburt unse­res Herrn. Die Geschen­ke sind gekauft, die Spei­se­plä­ne gemacht. Über all die­sen Vor­be­rei­tun­gen, die gut und für die Fei­er des Fes­tes uner­läss­lich sind, kann es gesche­hen, dass das Geheim­nis des Fes­tes selbst in den Hin­ter­grund tritt – das Geheim­nis, dass Gott in die­se Welt, zu uns kommt. Alles Schen­ken und Fei­ern hat sei­nen Grund und sei­ne Erfül­lung nicht in sich selbst, son­dern es ist ein Abbild und ein Unter­pfand des Geschen­kes Got­tes, sei­nes Kom­mens. Öff­nen wir uns unse­rem Herrn und bit­ten wir ihn um sein Erbar­men.

 

Für­bit­ten

Weni­ge Tage vor dem Fest der Ankunft unse­res Herrn beten wir zu unse­rem Vater im Him­mel:

  • Für die Kir­che, die den Auf­trag hat, in der von Kon­sum und Mate­ria­lis­mus gepräg­ten Welt das Kom­men Got­tes zu ver­kün­den.

Stil­le
Gott, unser Vater.

  • Für die Völ­ker, die in Feind­schaft leben und kei­nen Weg zu Frie­den und Ver­söh­nung fin­den.
  • Für die Men­schen, die in die­sen Tagen nicht ein­mal genug haben, um satt zu wer­den.
  • Für alle, die schwer krank sind und mit gro­ßer Angst in die Zukunft bli­cken.
  • Für die Men­schen in unse­rer Gemein­de, die see­lisch oder mate­ri­ell der Hil­fe bedür­fen.

Gott, unser Vater, du kannst alles zum Guten len­ken. Dich prei­sen wir jetzt und in Ewig­keit.

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
Weberbach 72 a, D-54290 Trier, Telefon: +49-651-94808-0
Fax: +49-651-94808-33, eMail: dli@liturgie.de