Weihnachten – Am TagA:
Gottes machtvolles Wort

25. Dezem­ber 2019

 

Ein­füh­rung

Der Stall von Bet­le­hem, das Kind in der Krip­pe, die Hir­ten auf dem Fel­de – mit die­sen Bil­dern vor Augen fei­ern wir Weih­nach­ten. „Erbe des Alls“, „Abglanz der Herr­lich­keit des Vaters“, „Alle Engel sol­len sich nie­der­wer­fen vor ihm“ – auch die­se Wor­te kenn­zeich­nen, was wir heu­te fei­ern. Das Geheim­nis, dem wir in der Stil­le der Hei­li­gen Nacht begeg­nen, hat etwas zu tun mit der Macht in die­ser Welt und über die­se Welt. Got­tes Wort ist mäch­tig und ohn­mäch­tig zugleich, es ist Fleisch gewor­den als hilf­lo­ses Kind im Stall von Bet­le­hem. Von die­ser Span­nung sind auch wir geprägt: In der gan­zen Rat­lo­sig­keit und Hilf­lo­sig­keit unse­rer Welt und unse­res per­sön­li­chen Lebens ist Got­tes All­macht immer am Werk. Heu­te wol­len wir ihm dafür dan­ken.

 

Für­bit­ten

Am heu­ti­gen Tage fei­ern wir dank­bar, dass Gott sich in sei­nem Erbar­men der Welt ange­nom­men hat und als Ret­ter selbst zu uns gekom­men ist. Ihm tra­gen wir unse­re Bit­ten und Anlie­gen vor:

  • Herr Jesus Chris­tus, alle Enden der Erde wer­den Got­tes Heil sehen, hat ein Pro­phet des Alten Bun­des ver­hei­ßen. Erleuch­te die Völ­ker, die dich noch nicht ken­nen, und füh­re sie in dei­ner Kir­che zusam­men.

Stil­le
Chris­tus, höre uns. (GL 586,5)

  • Du bist das Wort Got­tes, das Fleisch ange­nom­men Offen­ba­re dich heu­te im Wir­ken dei­ner Kir­che, in ihrem Wort der Ver­kün­di­gung und in ihren Taten der Nächs­ten­lie­be.
  • Du warst gesandt als Trost für das Volk Got­tes. Erbar­me dich der Lei­den­den, gib Hoff­nung den Ver­zwei­fel­ten, trös­te die Trau­ri­gen.
  • Du machst jene zu Kin­dern Got­tes, die dich auf­neh­men. Erfül­le uns mit Glau­ben, Hoff­nung und Lie­be, damit wir bereit wer­den, dich zu emp­fan­gen.

Gott, unser Vater, dir dan­ken wir und dich prei­sen wir für die Lie­be, die du uns geschenkt hast in Jesus Chris­tus, dei­nem Sohn, unse­rem Herrn.

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