Zweiter Adventssonntag (A):
Bereitet den Weg!

8. Dezem­ber 2019

 

Ein­füh­rung

Wohl so alt wie die Mensch­heit selbst ist ihr Traum von einem Para­dies. Von einer Welt, in der der Schwa­che nicht vom Star­ken unter­drückt wird, in der kein Mensch den ande­ren ver­letzt, in der jeder dem ande­ren ver­trau­en kann. Eben­so alt wie die­ser Traum ist die Erkennt­nis, dass es nicht zuletzt wir Men­schen selbst sind, die einer sol­chen Welt im Wege ste­hen. Wenn wir jetzt Advent fei­ern, stel­len wir uns bewusst hin­ein in die Schar der Men­schen, die seit Jahr­tau­sen­den auf einen war­ten, der die Macht des Bösen zu bre­chen ver­mag. Dabei ste­hen wir in der selt­sa­men Span­nung, dass der, auf den wir war­ten, schon unter uns ist, jetzt, hier in der Fei­er des Got­tes­diens­tes. An uns liegt es, ihm den Weg zu berei­ten, dass er auch in uns ankom­men kann.

 

Für­bit­ten

Wir wol­len zu unse­rem Herrn Jesus Chris­tus beten, der das Unheil in die­ser Welt zu über­win­den ver­mag:

  • Für die Rufer in der Wüs­te der heu­ti­gen Welt; für alle, die im Dienst der Ver­kün­di­gung ste­hen und zur Umkehr mah­nen.

Stil­le
Chris­tus, höre uns.

  • Für die Men­schen, die in die­ser Welt das Sagen haben und denen eine gro­ße Ver­ant­wor­tung für das Wohl ihrer Mit­men­schen über­tra­gen ist.
  • Für jene, die unter der Unge­rech­tig­keit in beson­de­rer Wei­se zu lei­den haben; für die Men­schen in den Län­dern, die von Krie­gen oder Bür­ger­krie­gen erschüt­tert wer­den.
  • Für uns selbst, die wir trotz guten Wil­lens ein­an­der oft weh tun und die wir zu schwach sind zum Guten.

Herr, unser Gott, zu dir kom­men wir immer wie­der mit unse­rem gan­zen Ver­trau­en, und dich prei­sen wir für alles, was du uns Gutes tust, jetzt und in Ewig­keit.

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