242Liturgisches Jahrbuch 4/2025

Inhalt der Ausgabe 4/2025

 

Jür­gen Bärsch
War­um betreibt man Lit­ur­gie­ge­schich­te? Gedan­ken­split­ter zu einem For­schungs­feld der Liturgiewissenschaft

Doro­thea Wen­de­bourg und Andre­as Odenthal
Stun­den­lit­ur­gie in den evan­ge­li­schen Kir­chen des Alten Rei­ches. Auf dem Weg zu Para­dig­men luthe­ri­scher Liturgiereformen

Alex­an­der Zer­faß (Ein­lei­tung und Redaktion)
»Jeden Tag die Schön­heit der Wahr­heit des christ­li­chen Fei­erns neu zu ent­de­cken« (Papst Fran­zis­kus). Die deutsch­spra­chi­ge Lit­ur­gie­wis­sen­schaft im Stu­di­en­jahr 2024/25

Janosch Dör­fel
Bibel und Lit­ur­gie: Reform­be­we­gun­gen im trans­at­lan­ti­schen Dia­log. Ein Bericht über die inter­na­tio­na­le Tagung »Bible, Life, and Wor­s­hip – The Lit­ur­gi­cal and the Bibli­cal Move­ment in the Ger­man-spea­king Area and the US in Com­pa­ri­son« (Trier, 2.–5. Juni 2025)

 


 

Editorial 4/2025: 19 VON 75 JAHREN (Auszug)

 

Zum Ende des 75. Jahr­gangs des Lit­ur­gi­schen Jahr­buchs wird ein Wech­sel in der Schrift­lei­tung voll­zo­gen: 19 Jah­re lang, seit dem 57. Jahr­gang, lag die Ver­ant­wor­tung für das wis­sen­schaft­li­che Organ des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts in den Hän­den von Prof. Dr. Jür­gen Bärsch. Zum Beginn des 76. Jahr­gangs über­nimmt nun Prof. Dr. Ste­phan Win­ter die Auf­ga­be als Haupt­schrift­lei­ter unse­res Periodikums.
[…]
Schon sei­ne 1995 in Trier vor­ge­leg­te Dis­ser­ta­ti­on »Die Fei­er des Oster­fest­krei­ses im Stift Essen nach dem Zeug­nis des Liber Ordi­na­ri­us« (Müns­ter 1997) ließ den Schwer­punkt der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit von Bärsch in der Erfor­schung der Lit­ur­gie­ge­schich­te ins­be­son­de­re des Mit­tel­al­ters und der Frü­hen Neu­zeit erken­nen; die­se Aus­rich­tung behielt er auch in sei­ner eben­falls in Trier vor­ge­leg­ten Habi­li­ta­ti­ons­schrift zur Lit­ur­gie des Toten­ge­denk­tags Aller­see­len (Müns­ter 2004) bei. In die­ser Rei­he steht auch die Her­aus­ge­ber­schaft (gemein­sam mit Bene­dikt Kra­ne­mann und in Ver­bin­dung mit Win­fried Hau­ner­land und Mar­tin Klö­cke­ner) der ver­dienst­vol­len zwei­bän­di­gen »Geschich­te der Lit­ur­gie in den Kir­chen des Wes­tens« (Müns­ter 2018). Als Haupt­schrift­lei­ter steu­er­te Jür­gen Bärsch immer wie­der auch eige­ne Arti­kel im Lit­ur­gi­schen Jahr­buch bei, vor allem zu lit­ur­gie­his­to­ri­schen Themen.
Für sein zuver­läs­si­ges und umsich­ti­ges Wir­ken als Haupt­schrift­lei­ter in den letz­ten 19 Jah­ren ist das Deut­sche Lit­ur­gi­sche Insti­tut als Her­aus­ge­ber des Lit­ur­gi­schen Jahr­buchs Pro­fes­sor Jür­gen Bärsch zu gro­ßem Dank ver­pflich­tet. Die Mühe, Geduld und Aus­dau­er, die die­se Tätig­keit erfor­dert, ist für Außen­ste­hen­de kaum zu erah­nen. Dass er mit sei­ner Erfah­rung und Fach­ex­per­ti­se unse­rem Peri­odi­kum wei­ter­hin als Redak­ti­ons­mit­glied ver­bun­den bleibt, ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Für all dies sei Jür­gen Bärsch ein herz­li­ches »Vergelt’s Gott!« ausgesprochen.
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DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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