500Zeitschrift Gottesdienst
Ausgabe 1/2021

Inhalt

 

  • Leit­ar­ti­kel: Lit­ur­gie digi­tal? Ant­wort­ver­su­che auf eine aktu­el­le Fra­ge
  • Ein weih­nacht­li­ches Fest. Gedan­ken zum 2. Febru­ar
  • getauft – beru­fen – ermu­tigt. Got­tes­diens­te im pri­va­ten Umfeld
  • Für­bit­ten­vor­schlä­ge für den Ascher­mitt­woch und den 1. Sonn­tag der Fas­ten­zeit (B)
  • Ein­füh­run­gen zu den Schrift­le­sun­gen: 2. bis 6. Sonn­tag im Jah­res­kreis (B)
  • Macht­fra­gen. Eine Fach­ta­gung der Lit­ur­gie­kom­mis­si­on der DBK

 

Editorial 1/2021
 

Lie­be Lese­rin­nen und Leser,

dass immer mehr Lai­en Ver­ant­wor­tung für Gemein­de­got­tes­diens­te über­neh­men (müs­sen), stellt mitt­ler­wei­le eine Tat­sa­che dar, die nie­mand mehr über­rascht oder hin­ter­fragt. Ein Pro­blem bleibt jedoch die erfor­der­li­che Aus­bil­dung: Lai­en ohne Theo­lo­gie­stu­di­um blei­ben oft­mals nur weni­ge Wochen­end­ver­an­stal­tun­gen, um für ihren wert­vol­len Dienst aus­ge­bil­det zu wer­den. Das Ergeb­nis ist, gemes­sen an der Vor­be­rei­tungs­zeit, oft­mals her­vor­ra­gend, vor allem weil die Betref­fen­den sich mit gro­ßer Hin­ga­be ihrer Auf­ga­be wid­men. Aber nicht erst die Coro­na-Pan­de­mie hat gezeigt, dass die Über­nah­me lit­ur­gi­scher Auf­ga­ben lebens­lan­ges (Dazu-) Ler­nen vor­aus­setzt.
Zum neu­en Jahr sei des­halb auch ein­mal ein Hin­weis in eige­ner Sache erlaubt: Aus Rück­mel­dun­gen wis­sen wir, dass unse­re Zeit­schrift von vie­len Pries­tern an Lai­en, die Got­tes­diens­te vor­be­rei­ten und gestal­ten, wei­ter­ge­ge­ben wird. Als Redak­ti­on freu­en wir uns natür­lich dar­über!
Doch es zeugt von Hoch­ach­tung gegen­über der enga­gier­ten Mit­ar­beit von Lai­en, wenn man­che Pries­ter noch einen Schritt wei­ter­ge­hen – und den Betref­fen­den nicht nur dann und wann einen Arti­kel oder ein ein­zel­nes Heft wei­ter­ge­ben, son­dern ihnen sogar ein eige­nes Abon­ne­ment – ger­ne auch das güns­ti­ge­re Online-Abo! – oder zumin­dest einen Zuschuss dazu spen­die­ren. Je öfter dies geschieht, des­to siche­rer fühlt sich die Redak­ti­on in dem Bemü­hen, die­se Zeit­schrift zu einem Forum für alle zu machen, die für die Lit­ur­gie vor Ort Ver­ant­wor­tung tra­gen.

Ihr

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
Weberbach 72 a, D-54290 Trier, Telefon: +49-651-94808-0
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