498Zeitschrift Gottesdienst
Ausgabe 2/2021

Inhalt

 

  • Leit­ar­ti­kel: Gesund­heits­ge­fahr aus dem gemein­sa­men Kelch? Zum Umgang mit der Kelch­kom­mu­ni­on
  • Nicht suchen, son­dern fin­den! Haus­ge­be­te fern der Hei­mat – ein Bericht aus Bang­kok
  • „… dass ihr euch auf­macht und Frucht bringt …“ Lit­ur­gi­sche Ein­füh­rung einer Kir­chen­mu­si­ke­rin oder eines Kir­chen­mu­si­kers inner­halb einer Eucha­ris­tie­fei­er
  • Für­bit­ten­vor­schlä­ge für den 2. bis 5. Sonn­tag der Fas­ten­zeit (B)
  • Herr­schen­de Kraft. Ein Plä­doy­er für den Herr­schafts­an­spruch Got­tes (auch) in der Lit­ur­gie
  • „Wür­dig und ange­mes­sen“. Wort-Got­tes-Fei­ern im Erz­bis­tum Pader­born nun mit Kom­mu­ni­on mög­lich

 

Editorial 2/2021
 

Lie­be Lese­rin­nen und Leser,

am 24. Janu­ar die­ses Jah­res – in Deutsch­land am 31. Janu­ar – wird bereits zum zwei­ten Mal der „Sonn­tag des Wor­tes Got­tes“ began­gen. Er wur­de von Papst Fran­zis­kus bewusst in die Nähe der Gebets­wo­che für die Ein­heit der Chris­ten (18.–25. Janu­ar) und des „Tags des Juden­tums“ (17. Janu­ar) gelegt, um die öku­me­ni­sche Bedeu­tung der Bibel her­vor­zu­he­ben.
Nicht weni­ger bedeut­sam ist jedoch das Anlie­gen des Paps­tes, durch die­sen Sonn­tag die Fei­er, die Betrach­tung und die Ver­brei­tung des Wor­tes Got­tes zu för­dern. Schon das Kon­zil wuss­te, dass die Kir­che die Hei­li­gen Schrif­ten immer ver­ehrt hat wie den Her­ren­leib selbst, gera­de in der Fei­er der Lit­ur­gie (vgl. Dei Ver­bum 21).
Das Bewusst­sein hier­für kann auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se geschärft wer­den: durch eine fei­er­li­che Inthro­ni­sa­ti­on des Evan­ge­li­ars bzw. Lek­tio­nars auf einem eige­nen „Ort des Buches“ (Altar oder Pult); durch einen bewuss­te­ren Umgang mit dem Ambo, der weder Abla­ge noch Lese­pult für alle mög­li­chen Ver­laut­ba­run­gen ist; durch eine Homi­lie, die am Bibel­text aus­ge­rich­tet ist; durch eine gemein­sa­me Schrift­me­di­ta­ti­on vor dem Got­tes­dienst­be­ginn; durch das Aus­le­gen oder Ver­tei­len von Bibel­le­se­plä­nen oder „Schrift­kärt­chen“ an die Gemein­de …
Vie­le wei­te­re, krea­ti­ve Aktio­nen sind mög­lich, um Gottesdienstteilnehmer/innen dazu anzu­re­gen, neue Erfah­run­gen mit der Hei­li­gen Schrift zu machen. Die Coro­na-Pan­de­mie soll­te für all das die gerings­te Hür­de dar­stel­len.

Ihr

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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