
Zeitschrift Gottesdienst
Ausgabe 3/2026
Inhalt
- Leitartikel: Knotenpunkte auf dem Lebensweg. Welche Chancen bietet der Bedeutungswandel der Sakramente für kirchliches Handeln?
- Schweizer Krankensonntag. Ein Tag der Fürsorge und der Solidarität mit den Kranken
- Fülle des Lebens. Impulse für einen Gottesdienst am Welttag der Kranken (11. Februar)
- Fürbittenvorschläge für den 4. bis 5. Sonntag der Fastenzeit (A)
- Einführungen zu den Schriftlesungen: 1. Sonntag der Fastenzeit (A) bis Verkündigung des Herrn
- Eine besondere Beziehung. Gedanken und Anregungen zum Verhältnis von Musik und Liturgie
- Vom Wandel einer Zeit-Schrift: 150 Jahre Musik und Liturgie
Editorial 3/2026
Liebe Leserinnen und Leser,
die Brandkatastrophe in der Schweizer Alpengemeinde Crans-Montana hat die Neujahrsnacht auf besonders tragische Weise überschattet: In einer Bar, wo vor allem junge Menschen das neue Jahr feierten, brach ein Feuer aus, das zum jetzigen Zeitpunkt 40 Todesopfer und über 100 Verletzte forderte. Die Wucht des Geschehens ist erschütternd und berührt Menschen weit über die Eidgenossenschaft hinaus.
Solche und ähnliche „Großschadensereignisse“ stellen Kirchengemeinden vor Ort immer wieder vor gewaltige Herausforderungen – auch bei der Gestaltung von Gedenkgottesdiensten und Trauerfeiern. Denn Katastrophen treffen nicht nur direkt Beteiligte, sondern ganze Lebenszusammenhänge. Wer Anregungen für die Gestaltung von Gottesdiensten sucht, dem sei die von der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebene Arbeitshilfe „Trauerfeiern und Gottesdienste nach Katastrophen“ (Arbeitshilfen Nr. 317) ans Herz gelegt.
Obwohl sie bereits 2020 erschienen und kostenlos erhältlich ist (Download unter www.dbk-shop.de), ist sie immer noch viel zu wenig bekannt. Dabei bietet sie eine praktische Orientierung für Zeiten, in denen das gottesdienstliche Feiern selbst Teil der Antwort auf erschütternde Ereignisse wird. Katastrophen, ob groß oder klein, können jeden Ort treffen.
Kirche muss sich dann als Ort der Hoffnung zeigen, an dem Menschen im Schweigen, im Gebet und im gemeinsamen Erinnern Halt und Kraft finden.
Ihr



