Notitiae

Infor­ma­tio­nen über ver­schie­de­ne Ände­run­gen und Neue­run­gen in der Lit­ur­gie

Hier wer­den für das deut­sche Sprach­ge­biet rele­van­te Rege­lun­gen zusam­men­ge­stellt. Der Name der Sei­te erin­nert an „Noti­tiae“, die Zeit­schrift der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Sie wur­de von die­ser Kon­gre­ga­ti­on nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil gegrün­det, um die Ände­run­gen und Neue­run­gen in der Lit­ur­gie in einem ein­zi­gen Organ gesam­melt zu ver­öf­fent­li­chen. Seit 2015 erscheint die Zeit­schrift nur noch als Online-Aus­ga­be auf dem Inter­net­auf­tritt der Got­tes­dienst-Kon­gre­ga­ti­on. Hier geht es zur Online-Aus­ga­be der „Noti­tiae“ auf der deutsch­spra­chi­gen Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls.

 


    • 2018 – Gebo­te­ner Gedenk­tag: Maria, Mut­ter der Kir­che: Auf Anord­nung von Papst Fran­zis­kus hat die Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung einen neu­en gebo­te­nen Gedenk­tag in den Römi­schen Gene­ral­ka­len­der ein­ge­führt: „Maria, Mut­ter der Kir­che“ (memo­ria B. Mariae Vir­gi­nis Eccle­siae Matris). Der beweg­li­che Gedenk­tag wird künf­tig am Mon­tag nach Pfings­ten gefei­ert. Die Ent­schei­dung, die­ses beson­de­re Mari­en­ge­dächt­nis auf den Pfingst­mon­tag zu legen, beto­ne die geist­li­che Mut­ter­schaft Mari­ens, so Kar­di­nal Sarah, der Prä­fekt der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on.

      Der Mari­en­ti­tel Mater Eccle­siae ist bereits beim Kir­chen­va­ter Ambro­si­us (339–397) nach­ge­wie­sen und fand seit dem Hoch­mit­tel­al­ter brei­ten Ein­gang in Theo­lo­gie und Volks­fröm­mig­keit. In man­chen Diö­ze­sen, z. B. in Argen­ti­ni­en oder Polen, sowie in meh­re­ren Ordens­fa­mi­li­en begeht man die Fei­er Mari­ens als Mut­ter der Kir­che bereits seit eini­gen Jahr­zehn­ten. An beson­de­ren Orten wie etwa die Peters­ba­si­li­ka, wo die offi­zi­el­le Aus­ru­fung des Mari­en­ti­tels 1964 durch Papst Paul VI. erfolg­te (vgl. Lumen gen­ti­um, Art. 53), wird der Gedenk­tag eben­falls seit län­ge­rem began­gen. Wei­ter­hin eröff­ne­te Papst Johan­nes Paul II. 1980 die Mög­lich­keit, den Titel „Mut­ter der Kir­che“ in die Lau­re­ta­ni­sche Lita­nei ein­zu­fü­gen. Drei For­mu­la­re von Votiv­mes­sen unter dem Titel „Maria, Urbild und Mut­ter der Kir­che“ fin­den sich auch in der 1986 ver­öf­fent­lich­ten Samm­lung von Mari­en­mes­sen.

      Als Mess­for­mu­lar für den neu­en Gedenk­tag dient die Votiv­mes­se „Maria, Mut­ter der Kir­che“ im Mess­buch (MB II, S. 1141 ff.). Die Tex­te für die Stun­den­lit­ur­gie lie­gen noch nicht in deut­scher Über­set­zung vor. Die Bischofs­kon­fe­ren­zen sind nun dazu ange­hal­ten, die Tex­te zu über­set­zen, zu appro­bie­ren und nach der Bestä­ti­gung durch den Vati­kan in den lit­ur­gi­schen Büchern ihres Juris­dik­ti­ons­be­reichs zu ver­öf­fent­li­chen.

      Mit „Maria, Mut­ter der Kir­che“ befin­den sich nun ins­ge­samt 15 (Hoch-)Feste und Gedenk­ta­ge Mari­ens im Regio­nal­ka­len­der für das deut­sche Sprach­ge­biet. Wei­te­re Mari­en­fes­te und -gedenk­ta­ge gibt es auf Diö­ze­san- und Ordens­ebe­ne. Dar­über hin­aus ist der Sams­tag in beson­de­rer Wei­se dem Gedächt­nis Mari­ens geweiht.

      Für Deutsch­land ergibt sich mit der Ein­füh­rung des neu­en Gedenk­tags eine beson­de­re Situa­ti­on, da der Pfingst­mon­tag dort ein kirch­lich gebo­te­ner Fei­er­tag mit Sonn­tags­pflicht ist. Was das für die Fei­er des Mari­en­ge­denk­tags bedeu­tet, wird noch zu bera­ten sein. (mu)

      Pas­to­ra­ler Nut­zen: Pfingst­mon­tag
      Für Deutsch­land ist bedeut­sam, dass - so erläu­tert es die Noti­fi­ca­ti­on der Kon­gre­ga­ti­on vom 24. März 2018 - wei­ter­hin die Rubrik des Mess­buchs im Anschluss an den Pfingst­sonn­tag gilt: „Wo am Mon­tag oder Diens­tag nach Pfings­ten die Gläu­bi­gen an der Mes­se teil­zu­neh­men pfle­gen oder zur Teil­nah­me dar­an ver­pflich­tet sind, kann ent­we­der die Mes­se von Pfings­ten ‚Am Tag‘ oder die Votiv­mes­se vom Hei­li­gen Geist, S. 1133–1141, genom­men wer­den.“ Eben­so gilt wei­ter­hin, dass die Mes­se vom Pfingst­mon­tag genom­men wer­den kann. Zudem weist die Noti­fi­ca­ti­on vom 24. März 2018  dar­auf hin, dass pas­to­ra­le Anlie­gen Vor­rang haben und zitiert dazu die Grund­ord­nung des Mess­buchs: „Sofern aber eine ech­te Not­wen­dig­keit oder der pas­to­ra­le Nut­zen es erfor­dern, kann man in einer Fei­er mit dem Volk die die­ser Not­wen­dig­keit oder die­sem Nut­zen ent­spre­chen­de Mes­se ver­wen­den. Die Ent­schei­dung dar­über liegt beim Kir­chen­rek­tor oder beim Pries­ter, der die Mes­se fei­ert.“ (GORM 376). (ap)

       

      Das Dekret in deut­scher Spra­che
      Hin­wei­se der Kon­gre­ga­ti­on zu den offi­zi­el­len lit­ur­gi­schen Tex­ten 
      Kom­men­tar des Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on
      Noti­fi­ca­ti­on der Kon­gre­ga­ti­on, 24. März 2018

    • 2017 – Ein­fü­gung des Hei­li­gen Josef in die Hoch­ge­be­te II-IV
      Die Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on hat­te 2013 (s. u.) die Hin­zu­fü­gung des Namens des hei­li­gen Josef in den Eucha­ris­ti­schen Hoch­ge­be­ten gere­gelt. Die deut­sche Über­set­zung wird nun in einem neu­en Dekret ange­passt. Die Ein­fü­gung des Hl. Josef in die Hoch­ge­be­te II-IV wird erst ab Erschei­nen des neu­en Mess­buchs ver­bind­lich sein.
      Die Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung erließ am 1. Mai 2013 das Dekret Pater­nas vices, in dem die Hin­zu­fü­gung des Namens des hei­li­gen Josef in den eucha­ris­ti­schen Hoch­ge­be­ten Il, III und IV des Mis­sa­le Roma­num der edi­tio typi­ca ter­tia gere­gelt wird.
      Die Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on reagier­te nun – vier Jah­re spä­ter – auf „Beob­ach­tun­gen hin­sicht­lich der von die­ser Kon­gre­ga­ti­on vor­ge­leg­ten deut­schen Über­set­zung“, die im deut­schen Sprach­ge­biet als man­gel­haft emp­fun­den wur­de, und ändert mit einem Schrei­ben an die Vor­sit­zen­den der Lit­ur­gi­schen Kom­mis­sio­nen der Deut­schen, der Öster­rei­chi­schen und der Schwei­zer Bischofs­kon­fe­renz die Über­set­zung in deut­scher Spra­che (vgl. Dekret Nomen Sanc­ti Ioseph vom 31. Juli 2017, Prot. N. 369/17).

      Die offi­zi­el­le Über­set­zung lau­tet nun in den Hoch­ge­be­ten II-IV:
      Prex eucha­ris­ti­ca II: „… in der Gemein­schaft mit der seli­gen Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria, mit ihrem Bräu­ti­gam, dem hei­li­gen Josef, mit dei­nen Apos­teln und mit allen, …“.
      Prex eucha­ris­ti­ca III: „… mit der seli­gen Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria, mit ihrem Bräu­ti­gam, dem hei­li­gen Josef, mit dei­nen Apos­teln und Mär­ty­rern, .…“.
      Prex eucha­ris­ti­ca IV: „… in Gemein­schaft mit der seli­gen Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria, mit ihrem Bräu­ti­gam, dem hei­li­gen Josef, mit dei­nen Apos­teln und mit allen Hei­li­gen, …“.

    • 2017 – Rund­brief an die Bischö­fe über das Brot und den Wein für die Eucha­ris­tie
      Die Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung erin­nert an die gel­ten­den Bestim­mun­gen und gibt eini­ge prak­ti­sche Hin­wei­se.
      Rund­brief (15. Juni 2017, Hoch­fest des Lei­bes und Blu­tes Chris­ti)

      Die­ses Schrei­ben ändert nichts an den bis­he­ri­gen Vor­ga­ben.
      Bereits im Juli 2003 gab die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on in einem Rund­schrei­ben an die Prä­si­den­ten der Bischofs­kon­fe­ren­zen Nor­men über den Gebrauch von Brot mit nied­ri­gem Glu­ten-Anteil und von Most als Mate­rie der Eucha­ris­tie für Per­so­nen, die aus ver­schie­de­nen schwer­wie­gen­den Grün­den nor­mal zube­rei­te­tes Brot oder nor­mal gegär­ten Wein nicht zu sich neh­men kön­nen.

      Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: „… und esset alle davon? Zum Umgang mit der Kom­mu­ni­on bei Glu­ten-Unver­träg­lich­keit“ – In die­sem Heft wird kurz beschrie­ben, was Zölia­kie ist, was das Kir­chen­recht bezüg­lich des Bro­tes bei der Eucha­ris­tie sagt, wel­che beson­de­re Art von Hos­ti­en es für Zölia­kie-Kran­ke gibt und wie damit umzu­ge­hen ist.
      Got­tes­dienst­Hil­fen-SHOP

    • 2016 – Latei­ni­sche Lit­ur­gie: Gedenk­tag der hl. Maria Mag­da­le­na auf­ge­wer­tet
      Der Gedenk­tag der hei­li­gen Maria Mag­da­le­na wur­de in den Rang eines Fest erho­ben. Papst Fran­zis­kus ehrt damit die Frau, die als ers­ter Mensch über­haupt – noch vor den Apos­teln – dem auf­er­stan­de­nen Chris­tus begeg­ne­te und sei­ne Auf­er­ste­hung bezeug­te.
      Dekret zum Fest der hei­li­gen Maria Mag­da­le­na
      Arti­kel von Erz­bi­schof Arthur Roche über die Auf­wer­tung des Gedenk­tags
    • 2016 – Latei­ni­sche Lit­ur­gie: Fuß­wa­schungs-Ritus geän­dert. Auch Frau­en sind zuge­las­sen
      Papst Fran­zis­kus ändert offi­zi­ell den Ritus der Fuß­wa­schung am Grün­don­ners­tag für die Welt­kir­che. In Zukunft kann die Sym­bol­hand­lung bei der Abend­mahls­mes­se auch an Frau­en und Mäd­chen, nicht mehr nur an Män­nern oder Jun­gen, voll­zo­gen wer­den.
      DECRETUM In Mis­sa in Cena Domi­ni
      Deut­sche Über­set­zung des Dekrets
      Auf Bit­ten von Papst Fran­zis­kus ver­öf­fent­lich­te die Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung am 21.1.2016 ein Dekret, das den Ritus der Fuß­wa­schung am Grün­don­ners­tag für die Welt­kir­che ändert. Es ist vom Prä­fek­ten Kar­di­nal Robert Sarah unter­zeich­net ist.
      Zugleich mit dem Dekret ver­öf­fent­lich­te der Vati­kan einen Brief von Papst Fran­zis­kus an Kar­di­nal Sarah, in dem das Kir­chen­ober­haupt erläu­tert, was ihn zu der Ände­rung bewog. Sei­ne Absicht sei, die Anwen­dungs­wei­sen des Ritus zu ver­bes­sern, „damit sie voll die Bedeu­tung der Ges­te aus­drü­cken, die Jesus beim Letz­ten Abend­mahl setz­te, sei­ne Selbst­hin­ga­be ‚bis zum Tod´ zum Heil der Welt, sei­ne gren­zen­lo­se Lie­be.“ Nach sorg­fäl­ti­ger Abwä­gung sei er zu dem Ent­schluss gelangt, die Rubri­ken des römi­schen Mess­buchs dahin­ge­hend zu ändern. „Ich ord­ne also an, dass die Rubrik modi­fi­ziert wird, wonach die zur Fuß­wa­schung aus­ge­wähl­ten Per­so­nen Män­ner oder Jun­gen sein müs­sen, sodass von nun an die Hir­ten der Kir­che die Teil­neh­men­den an dem Ritus unter allen Mit­glie­dern des Got­tes­vol­kes aus­wäh­len kön­nen.“ (Mel­dung bei Radio Vati­kan, 21.1.2016)
    • 2014 – Johan­nes XXIII. und Johan­nes Paul II. wur­den in den Römi­schen Gene­ral­ka­len­der auf­ge­nom­men
      Auf­grund zahl­rei­cher Anfra­gen aus der gan­zen Welt wur­den die Gedenk­ta­ge der hei­li­gen Päps­te Johan­nes XXIII. und Johan­nes Paul II. in den Römi­schen Gene­ral­ka­len­der auf­ge­nom­men.
      Das berich­te­te L’Oservatore Roma­no und ver­öf­fent­lich­te am 11.9.2014 (Druck­aus­ga­be vom 12.9.2014) ein Dekret der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on vom 29. Mai 2014. Dar­in wird fest­ge­legt, dass der Gedenk­tag des hei­li­gen Johan­nes XXIII. der 11. Okto­ber ist, der Tag der Eröff­nung des Kon­zils im Jahr 1962. Der Gedenk­tag des hei­li­gen Johan­nes Paul II. ist der 22. Okto­ber, der Tag sei­ner Inau­gu­ra­ti­on im Jahr 1978. Bei­de Gedenk­ta­ge sind soge­nann­te nicht­ge­bo­te­ne Gedenk­ta­ge. Schon bei ihrer Herbst­voll­ver­samm­lung 2011 hat­ten die deut­schen Bischö­fe beschlos­sen, die lit­ur­gi­sche Ver­eh­rung der bei­den Päps­te zu för­dern und sie des­halb in den Regio­nal­ka­len­der des deut­schen Sprach­ge­bie­tes auf­zu­neh­men. Die­sem Anlie­gen wird jetzt mit der Auf­nah­me in den Gene­ral­ka­len­der ent­spro­chen.
      Das Deut­sche Lit­ur­gi­sche Insti­tut wird recht­zei­tig die vor­lie­gen­den lit­ur­gi­schen Tex­te in geeig­ne­ter Wei­se zugäng­lich machen. Die lit­ur­gi­schen Tex­te für Johan­nes Paul II. wur­den nach des­sen Selig­spre­chung bereits in deut­scher Spra­che von Rom ver­öf­fent­licht. Die Tex­te zum Gedenk­tag Johan­nes XXIII. sind in der aktu­el­len Aus­ga­be des L’Osservatore Roma­no in latei­ni­scher Spra­che publi­ziert, lie­gen aber noch nicht in einer von Rom reko­gnos­zier­ten deutsch­spra­chi­gen Fas­sung vor. (Eine pri­va­te Über­set­zung des Tages­ge­be­tes ist in der Hand­rei­chung zum Ergän­zungs­heft zum Mess­buch 2010 publi­ziert: zum SHOP)
    • 2013 – Ein­fü­gung des Hei­li­gen Joseph in die Hoch­ge­be­te II-IV
      Der Name des Hei­li­gen Joseph soll in die eucha­ris­ti­schen Hoch­ge­be­te II-IV des Mess­buchs ein­ge­fügt wer­den. Die­se von Papst Bene­dikt XVI. getrof­fe­ne und von Papst Fran­zis­kus bestä­tig­te Ent­schei­dung wur­de in einem Dekret der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung mit Datum vom 1. Mai 2013 bekannt gemacht. Dem Doku­ment zufol­ge soll der Hei­li­ge Joseph nach dem Namen Mari­ens in die Hoch­ge­be­te ein­ge­fügt wer­den.
      Im Hoch­ge­bet II lau­tet die For­mu­lie­rung damit laut dem Dekret: …ut cum bea­ta Dei Gene­tri­ce Vir­gi­ne Maria, bea­to Ioseph, eius Spon­so, bea­tis Apos­to­lis…;
      im Hoch­ge­bet III: …cum bea­tis­si­ma Vir­gi­ne, Dei Gene­tri­ce, Maria, cum bea­to Ioseph, eius Spon­so, cum bea­tis Apos­to­lis…;
      und im Hoch­ge­bet IV: …cum bea­ta Vir­gi­ne, Dei Gene­tri­ce, Maria, cum bea­to Ioseph, eius Spon­so, cum Apos­to­lis… Die latei­ni­schen For­mu­lie­run­gen erklärt das Dekret ab sofort für authen­tisch.
      Die Kon­gre­ta­ti­on hat außer­dem selbst Über­set­zun­gen der betref­fen­den Pas­sa­gen in den wich­tigs­ten west­li­chen Spra­chen ver­öf­fent­licht.
      Auf Deutsch soll es dem­nach im Hoch­ge­bet II hei­ßen: …mit der seli­gen Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria, dem seli­gen Joseph, ihrem Bräu­ti­gam, mit dei­nen Apos­teln…;
      im Hoch­ge­bet III: mit der aller­se­ligs­ten Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria, mit dem seli­gen Joseph, ihrem Bräu­ti­gam, mit dei­nen hei­li­gen Apos­teln…;
      und im Hoch­ge­bet IV: „mit der seli­gen Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria, mit dem seli­gen Joseph, ihrem Bräu­ti­gam, mit dei­nen Apos­teln…“.
    • 2012/2013 – Jahr des Glau­bens
      Ein beson­de­res Mess­for­mu­lar „Pro nova evan­ge­li­za­tio­ne“ zum „Jahr des Glau­bens“ wur­de von der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung in latei­ni­scher und ita­lie­ni­scher Spra­che appro­biert (17. Juni 2012).
      Mit­te Okto­ber 2012 wur­de auch eine deut­sche Über­set­zung (ohne Appro­ba­ti­ons­schrei­ben) ver­öf­fent­licht.
      Lit­ur­gi­sche Tex­te auf annusfidei.va
      Hand­rei­chung zum Mess­buch (16 Sei­ten) im SHOP
    • 2011 – Lit­ur­gi­sche Ver­eh­rung des Seli­gen Johan­nes Paul II.
      Mit Dekret vom 2. April 2011 hat die Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung die lit­ur­gi­sche Ver­eh­rung des Seli­gen Johan­nes Paul II. gere­gelt. Danach kann bis zum 1. Mai 2012 eine hei­li­ge Mes­se zur Dank­sa­gung an Orten und Tagen von beson­de­rer Bedeu­tung gefei­ert wer­den. Den Bischö­fen kommt es zu, für den Bereich ihrer Diö­ze­sen einen Tag oder meh­re­re Tage sowie einen Ort oder meh­re­re Orte zu bestim­men. Glei­ches wie für die Bischö­fe gilt für die Ordens­obe­ren für ihren Bereich. In den Kalen­dern der Diö­ze­se Rom und der Diö­ze­sen Polens ist der jähr­li­che Gedenk­tag am 22. Okto­ber, dem Jah­res­tag sei­ner Amts­ein­füh­rung (1978), ver­zeich­net. Bei der hei­li­gen Mes­se sind das Com­mu­ne-Tex­te „Hir­ten der Kir­che: Für Päps­te und Bischö­fe“ (MB S. 915-917) und das eige­ne Tages­ge­bet zu ver­wen­den. Lit­ur­gi­sche Tex­te auf vatican.va
    • 2010 – Gedenk­tag des Seli­gen John Hen­ry New­man
      Der Gedenk­tag des Seli­gen John Hen­ry New­man wur­de auf den 9. Okto­ber, den Tag sei­ner Auf­nah­me in die römisch-katho­li­sche Kir­che, fest­ge­legt. In den Kon­gre­ga­tio­nen des hei­li­gen Phil­ipp Neri (außer­halb von Groß­bri­tan­ni­en) wird der 9. Okto­ber als gebo­te­ner Gedenk­tag (Memo­ria) des seli­gen Johan­nes Hein­rich New­man began­gen. Lit­ur­gi­sche Tex­te (pdf)
    • 2010 – Beson­de­re Kar­frei­tags­für­bit­te für Miss­brauchs­op­fer
      Die Lit­ur­gie des Kar­frei­tags sieht vor, dass „in einer schwe­ren öffent­li­chen Not­la­ge … der Orts­or­di­na­ri­us eine beson­de­re Bit­te zusätz­lich gestat­ten oder anord­nen“ kann. (Mess­buch, S. [42])
    • 2009 – Fest der Bekeh­rung des Apos­tels Pau­lus am 25. Janu­ar
      Obwohl eigent­lich 3. Sonn­tag im Jah­res­kreis kann laut Dekret der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on von 25. Janu­ar 2008 wegen des Pau­lus­jah­res eine Mes­se nach dem Fest­for­mu­lar gefei­ert wer­den. Die zwei­te Lesung wird vom 3. Sonn­tag im Jah­res­kreis genom­men. Eben­so ist das Glau­bens­be­kennt­nis zu spre­chen.
    • 2008 – Hoch­fest des Hl. Josefs ver­legt
      Im Jahr 2008 fällt das Hoch­fest des Hl. Josef (19. März) in die Kar­wo­che, das Hoch­fest der Ver­kün­di­gung des Herrn (25. März) in die Oster­wo­che.
      Wegen die­ser Okku­renz ergibt sich: Im Jahr 2008 wird das Hoch­fest des Hl. Josef am 15. März, das Hoch­fest der Ver­kün­di­gung des Herrn am 31. März gefei­ert.
    • 2005 – Gedenk­tag des sel. Kar­di­nal von Galen
      Für die Diö­ze­se Müns­ter wur­de der latei­ni­sche und deut­sche Text des Tages­ge­be­tes und der deut­sche Text der Zwei­ten Lesung der Tag­zei­ten­lit­ur­gie für den Gedenk­tag des Sel. Cle­mens August von Galen appro­biert (05-10-2005). [Noti­tiae 473-474, 24; 27]
      In den Bis­tü­mern Ber­lin (25-11-2005) und Essen (19-12-2005) kann der Gedenk­tag des Sel. Cle­mens August von Galen am 22. März gefei­ert wer­den. [Noti­tiae 473-474, 29]
    • 2005 – Gedenk­tag des hl. Boni­fa­ti­us auf­ge­wer­tet
      Für die deut­schen Diö­ze­sen wur­de der Gedenk­tag des Hl. Boni­fa­ti­us zum Fest erho­ben (09-09-2005). [Noti­tiae 473-474, 29]
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