Das Archiv des Deutschen Liturgischen Instituts

Das Archiv des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts ist an die Biblio­thek des Insti­tuts ange­schlos­sen. Sei­ne Archi­va­li­en doku­men­tie­ren die Geschich­te des Insti­tuts seit sei­ner Grün­dung 1947, sei­ne Vor­ge­schich­te in der Lit­ur­gi­schen Bewe­gung und sei­ne Akti­vi­tä­ten bis in die Gegen­wart. Das Archiv ent­hält zahl­rei­che Archi­va­li­en zum Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil, vor allem zur Ent­ste­hung der Lit­ur­gie­kon­sti­tu­ti­on und zur Umset­zung der Lit­ur­gie­re­form sowohl durch den römi­schen Rat zur Durch­füh­rung der Kon­sti­tu­ti­on auf Welt­ebe­ne als auch durch die Bischofs­kon­fe­ren­zen und ihre Gre­mi­en im deut­schen Sprach­ge­biet. Doku­men­tiert ist auch die Erar­bei­tung und Wei­ter­ent­wick­lung des Gemein­sa­men Gebet- und Gesang­buchs „Got­tes­lob“. Fer­ner gehö­ren zum Bestand des Archivs die Nach­läs­se bedeu­ten­der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler (u.a. Bal­tha­sar Fischer, Bru­no Klein­he­yer, Emil Joseph Len­ge­ling, Hein­rich Ren­nings, Johan­nes Wag­ner) und ande­rer wich­ti­ger Akteu­re der Lit­ur­gie­re­form (z. B. Bir­git Enz­ner-Probst, Hein­rich Kah­le­feld, Erhard Quack). Damit leis­tet das Archiv eine ein­ma­li­ge zeit­ge­schicht­li­che Doku­men­ta­ti­on der Lit­ur­gie­ent­wick­lung ab dem 20. Jahrhundert.

Mate­ria­li­en des Archivs, die kei­ner Sperr­frist unter­lie­gen, wer­den für For­schungs­zwe­cke und wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten zugäng­lich gemacht. Vor­aus­set­zung hier­für ist die Aner­ken­nung der Archiv­ord­nung des Insti­tuts sowie eine Abstim­mung über die Inhal­te und eine Ter­min­ver­ein­ba­rung. Bit­te wen­den Sie sich dies­be­züg­lich an den Lei­ter des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts unter der E-Mail-Adres­se: linnenborn@liturgie.de.

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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