21. Sonntag im Jahreskreis (C):
Zu Tisch in Gottes Reich

25. August 2019

 

Ein­füh­rung

Wie jeden Sonn­tag sind wir zusam­men­ge­kom­men, um das Wort Got­tes zu hören und das Opfer Chris­ti zu fei­ern. Das eucha­ris­ti­sche Mahl, zu dem wir jetzt ein­ge­la­den sind, weist vor­aus auf das himm­li­sche Hoch­zeits­mahl, zu dem der Herr uns einst von allen Enden der Erde zusam­men­füh­ren wird. Aber – inter­es­siert uns das eigent­lich noch? Bewegt uns noch die Fra­ge, ob wir geret­tet wer­den? Glau­ben wir über­haupt noch an die Mög­lich­keit, auf ewig ver­dammt zu sein? Wie lie­ße sich das mit der Barm­her­zig­keit und Güte Got­tes ver­ein­ba­ren? Das sind zen­tra­le Glau­bens­fra­gen, die jeden Chris­ten ganz per­sön­lich ange­hen. Es sind unbe­que­me Fra­gen, die wir ger­ne ver­drän­gen. Hören wir auf das, was die bibli­schen Lesun­gen uns heu­te dazu sagen!

 

Für­bit­ten

Jesus Chris­tus ver­lässt uns nicht, son­dern bleibt bei uns bis zur Voll­endung der Welt. Dar­um bit­ten wir ihn:

  • Schen­ke der Kir­che Ein­heit und Frie­den, und gib ihr immer wie­der neu die Kraft, durch Wort und Tat dein Evan­ge­li­um zu ver­kün­den.

Stil­le –
Chris­tus, du Herr der Welt.

  • Hilf allen Men­schen, die in Kir­che und Staat Recht spre­chen, stets ein gerech­tes und mensch­li­ches Urteil zu fin­den.
  • Erfül­le die Men­schen, die von ihrer Ver­gan­gen­heit ent­täuscht und ver­bit­tert sind, mit neu­em Lebens­mut; gib allen, die Angst vor der Zukunft haben, Ver­trau­en und Zuver­sicht, und schen­ke ihnen Men­schen, die ihnen Halt geben.
  • Steht uns bei, dass wir nie gleich­gül­tig wer­den im Glau­ben; gib uns immer wie­der die Kraft, neu anzu­fan­gen, und hilf uns, den Mit­men­schen mit Geduld und Lie­be zu begeg­nen.
  • Lass unse­re Ver­stor­be­nen teil­ha­ben am Hoch­zeits­mahl in dei­nem Reich.

Denn du, Herr, führst uns zusam­men in Ein­heit und Lie­be, bis wir der­einst zu Tische sit­zen in dei­nem Reich. Dir sei Lob und Ehre jetzt und in Ewig­keit.

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