7. Sonntag der Osterzeit (B):
Er macht alles gut

16. Mai 2021

 

Ein­füh­rung

Manch­mal kann man die Fra­ge hören: „War­um soll man regel­mä­ßig zur Kir­che gehen? Was bringt das schon?“ – Da ist wohl schon die Fra­ge pro­ble­ma­tisch: Kann man die Begeg­nung mit dem leben­di­gen Gott danach wer­ten, was sie bringt?
Aber auch wenn man die­se Fra­ge zulässt: Nie­mand von uns weiß, wie vie­le Men­schen trau­rig oder ver­zagt hier­her kom­men und getrös­tet und mit neu­em Mut nach Hau­se gehen. Wie vie­le hier einen Ort fin­den, an dem sie sich gebor­gen wis­sen. Wie vie­le mit sich selbst im Unrei­nen sind und hier die Gewiss­heit erhal­ten, dass jemand da ist, der sie vor­be­halt­los annimmt. Wie vie­le schon mit neu­er Kraft hier hin­aus­ge­gan­gen sind, um die Müh­sal ihres All­tags zu bestehen.
Wir sehen nicht in die Her­zen der Men­schen hin­ein, dar­um bleibt uns oft ver­bor­gen, dass auch hier und heu­te ähn­li­ches geschieht, wie uns in der Hei­li­gen Schrift immer wie­der berich­tet wird: dass Ver­zag­te Mut fas­sen, Tau­be hören und Lah­me auf­ste­hen.

 

Für­bit­ten

Beten wir zu unse­rem Herrn, der in der Zeit sei­nes Erden­le­bens zahl­rei­che Men­schen gesund gemacht hat:

  • Für alle, die Got­tes Wort zu ver­kün­den haben, das oft hei­lend, oft aber auch unbe­quem ist.

Stil­le –
Chris­tus, du Hei­land und Erlö­ser.

  • Für jene Män­ner und Frau­en, die in Poli­tik und Wirt­schaft dazu bei­tra­gen kön­nen, dass Arme ihr täg­li­ches Brot und ein Dach über dem Kopf haben.
  • Für die Men­schen, die nie­der­ge­schla­gen und ver­zwei­felt sind.
  • Für unse­re Ver­stor­be­nen.

Herr, unser Gott, du lenkst den Gang der Geschich­te und das Leben jedes ein­zel­nen. Dir dan­ken wir, und dich prei­sen wir, jetzt und in Ewig­keit.

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