08Gottes Dienst

CHRISTUS 
ist sei­ner Kir­che immer­dar gegen­wär­tig, 
beson­ders in den lit­ur­gi­schen Hand­lun­gen.
 


Gegen­wär­tig ist er im Opfer der Mes­se 
sowohl in der Per­son des­sen, der den pries­ter­li­chen Dienst voll­zieht …, 
wie vor allem unter den eucha­ris­ti­schen Gestal­ten. 

Gegen­wär­tig ist er mit sei­ner Kraft in den Sakra­men­ten, 
so dass, wenn immer einer tauft, Chris­tus sel­ber tauft. 

Gegen­wär­tig ist er in sei­nem 
WORT, 
da er selbst spricht, 
wenn die hei­li­gen Schrif­ten in der Kir­che gele­sen wer­den.
 

Gegen­wär­tig ist er schließ­lich, wenn die Kir­che betet und singt, 
er, der ver­spro­chen hat: 
„Wo zwei oder drei ver­sam­melt sind in mei­nem Namen, 
da bin ich mit­ten unter ihnen“ (Mt 18,20). 

(Zwei­tes Vati­ka­ni­sches Kon­zil, Lit­ur­gie­kon­sti­tu­ti­on, Nr. 7) 

Chris­tus ist gegen­wär­tig in der got­tes­dienst­li­chen Ver­samm­lung und gewährt den Gläu­bi­gen Anteil an sei­nem Pascha-Mys­te­ri­um. So ist Got­tes­dienst zu ver­ste­hen als Got­tes Dienst am Men­schen, als Lit­ur­gie. (Das grie­chi­sche Wort „Lit­ur­gie“ - aus: leiton ergon = Dienst am Volk - bezeich­net eine öffent­li­che Dienst­leis­tung.) 
Ein­drucks­voll hat die Gemein­sa­me Syn­ode der Bis­tü­mer in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land die ver­schie­de­nen Aspek­te zusam­men­ge­fasst.  Syn­oden­be­schluss Got­tes­dienst 1

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