Ostern – In der Nacht(C):
Warten auf Erlösung

20. / 21. April 2019

Die Lit­ur­gie der Oster­nacht schließt direkt an die Lit­ur­gie des Kar­frei­tags an. Eine Ein­füh­rung in die Fei­er ent­fällt daher.

 

Für­bit­ten

In die­ser Nacht, in der unser Herr vom Tod zum Leben erstan­den ist, beten wir für alle, die voll Sehn­sucht auf Erlö­sung war­ten:

  • Wir beten für unse­re Schwes­tern und Brü­der, die ver­folgt oder unter­drückt wer­den, weil sie sich als Chris­ten beken­nen. Wir beten für die Chris­ten, denen es ver­bo­ten ist, am Sonn­tag zum Got­tes­dienst zusam­men­zu­kom­men und heu­te die Auf­er­ste­hung des Herrn zu fei­ern.

Stil­le
Chris­tus, unser auf­er­stan­de­ner Herr.

  • Wir beten für alle, die in die­ser Nacht und in die­sen Tagen durch die Tau­fe auf­ge­nom­men wer­den in unse­re Kir­che: als Erwach­se­ne, weil sie selbst den Weg zum Glau­ben gefun­den haben, oder als Kin­der christ­li­cher Eltern.
  • Wir beten für alle Völ­ker, die in Krieg oder Bür­ger­krieg leben in Afri­ka, in Asi­en, in Süd­ame­ri­ka: für die Men­schen, die um ihr Recht kämp­fen frei zu leben, und für die Macht­ha­ber in ihrem Land.
  • Wir beten für die Men­schen in unse­rer Gesell­schaft, die nicht wei­ter wis­sen, weil sie in ihrem Beruf kei­ne Zukunft mehr haben, weil ihre Fami­lie aus­ein­an­der gebro­chen ist oder weil Krank­heit ihr Leben bedroht.
  • Wir beten für alle, denen es an Ori­en­tie­rung und Lebens­sinn fehlt; für unse­re Schwes­tern und Brü­der, die getauft sind, aber nicht an Chris­tus glau­ben; für alle, die schul­dig gewor­den sind, aber den Weg nicht fin­den zu Umkehr und Ver­söh­nung.
  • Schließ­lich beten wir für unse­re Ver­stor­be­nen, die uns in die­sem Leben nahe gestan­den haben; die uns geliebt haben und mit denen wir uns schwer getan haben. Unser Herr schen­ke ihnen die Freu­de des ewi­gen Lebens bei ihm.

Gott, unser Vater. Dei­nen Sohn hast du aus dem Tod erweckt. Dafür dan­ken wir dir. Auf ihn rich­tet sich unse­re gan­ze Hoff­nung und mit ihm prei­sen wir dich, in die­ser Zeit und in Ewig­keit.

DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT
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