Der Rosenkranz

Die Wur­zeln des Rosen­kranz­ge­be­tes rei­chen zurück zu den Anfän­gen der Tag­zei­ten­lit­ur­gie.
Das Rosen­kranz­ge­bet bringt uns mit Maria in enge Ver­bin­dung mit dem Leben, dem Lei­den und der Herr­lich­keit Jesu. Indem der Rosen­kranz uns anhält, dies zu betrach­ten, deu­tet er unser Leben und hebt es in das Licht des Glau­bens. Durch die Wie­der­ho­lung schafft der Rosen­kranz einen Zustand des Betens. Daher ist er eine wich­ti­ge Form für die Gemein­schaft und für den ein­zel­nen.

Zur Geschich­te

Die heu­ti­gen Form des Rosen­kranz­ge­be­tes

Mit der Bibel Rosen­kranz beten

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Den Rosen­kranz beten ist tat­säch­lich nichts ande­res, als mit Maria das Ant­litz Chris­ti zu betrach­ten.
(Johan­nes Paul II.)

Der Rosen­kranz ist ein Ver­wei­len in der Lebens­sphä­re Mari­ens, deren Inhalt Chris­tus ist.
(Roma­no Guar­di­ni)

Als bibli­sches Gebet, in des­sen Mit­te das Geheim­nis der erlö­sen­den Mensch­wer­dung steht, ist der Rosen­kranz ganz klar auf Chris­tus hin aus­ge­rich­tet. Auch sein cha­rak­te­ris­ti­sches Ele­ment, die lita­nei­ar­ti­ge Wie­der­ho­lung des „Gegrü­ßet seist du, Maria“, wird zu einem unauf­hör­li­chen Lob­preis Chris­ti …: Gebe­ne­deit ist die Frucht dei­nes Lei­bes!
(Paul VI.)

Ist das Rosen­kranz­ge­bet nicht ein ganz mecha­ni­sches Gebet, bei dem man fünf­zig­mal oder drei­mal fünf­zig­mal das­sel­be, das „Gegrü­ßest seist du, Maria“, her­sagt?
Wenn Sie dem gelieb­ten Men­schen sagen wol­len, dass Sie ihn lie­ben, was er längst weiß, so kön­nen Sie es ihm in beson­de­ren Stun­den vie­le Male hin­ter­ein­an­der sagen: Ich lie­be dich, lie­be dich, lie­be dich … Sie den­ken nicht dar­über nach, Sie füh­len, und in der Wie­der­ho­lung ver­drängt das beschwö­ren­de Lie­bes­wort alle ande­ren Inhal­te der See­le, es bleibt nur Lie­be. Die oft­ma­li­ge Wie­der­ho­lung weni­ger Wor­te bewirkt das Aus­lö­schen des Ich.
Wenn nun ein Mensch unauf­hör­lich eine Gebets­for­mel wie­der­holt, so ver­drängt die­ses schein­bar mecha­ni­sche Beten alle welt­li­chen Gedan­ken; der Mensch „betet“ nicht mehr, er lebt und atmet betend, er ist Gebet. Und so soll­te der Mensch leben, in Gott atmend.
(Lui­se Rin­ser)

Die Per­len des Rosen­kran­zes sind das auf­ge­reih­te Wort Got­tes. Die Per­len ent­hal­ten eigent­lich alles, was zu wis­sen und zu glau­ben not­wen­dig ist, um das ewi­ge Leben zu gewin­nen. Das ist zunächst das Kreuz am Anfang des Rosen­kran­zes. Vom Kreuz sagt der hl. Tho­mas von Aquin: Das Kreuz ist mein Buch, man liest es nie aus. An ihm beten wir das Glau­bens­be­kennt­nis. Das ist unse­re Glau­bens­leh­re. Dann kom­men die ers­ten drei Ave Maria: Das ist unse­re Lebens­leh­re: Glau­be, Hoff­nung und Lie­be. Wir beten um die­se drei gött­li­chen Tugen­den. Dabei erin­nern wir uns an das Wort des hei­li­gen Pau­lus: Am größ­ten unter ihnen ist die Lie­be. Dar­an hän­gen alle ande­ren Gebo­te: Du sollst den Herrn, dei­nen Gott, lie­ben und dei­nen Nächs­ten wie dich selbst.
(Joa­chim Kar­di­nal Meis­ner)

 

Zur Geschichte des Rosenkranzgebetes

Aus dem christ­li­chen Alter­tum wird beson­ders von den Wüs­ten­vä­tern und den Nach­ah­mern ihrer Asze­se die Rei­hung von Gebe­ten, vor allem des Her­ren­ge­be­tes, berich­tet. Zum Zäh­len der Gebets­ein­hei­ten benutz­ten sie Stein­chen u. ä. oder gekno­te­te Schnü­re.
Gro­ße Bedeu­tung gewinnt die Rei­hung des Vater­un­sers als Ersatz für das Psal­men­be­ten, das den Leseun­kun­di­gen meist nicht mög­lich war; das führt zu einer Bevor­zu­gung der Zahl 150 ent­spre­chend der Zahl der 150 Psal­men.
Der Über­gang die­ses Rei­hen­ge­be­tes in den maria­ni­schen Berei­chen beginnt im 13./14. Jh. Einer­seits ent­ste­hen gereim­te Gruß­ge­be­te an Maria, deren Stro­phen gern mit Ave begin­nen; ande­rer­seits wird seit dem 11./12. Jh. das Ave-Maria (Gegrü­ßet seist du, Maria) immer mehr zu einem volks­tüm­li­chen Gebet.
Der Trie­rer Kart­häu­ser Domi­ni­kus von Preu­ßen (+ 1460) fass­te die Ereig­nis­se des Lebens Jesu in 50 Schluss­sät­zen (clau­su­lae) zusam­men, die sich an den (damals allein übli­chen) ers­ten Teil des „Gegrü­ßet seist du, Maria“ anschlos­sen. Durch Reduk­ti­on auf 15 Geheim­nis­se (in der heu­ti­gen Gestalt um 1483 in Süd­deutsch­land nach­ge­wie­sen, seit 1600 all­ge­mein üblich: freu­den­rei­che, schmerz­haf­te, glor­rei­che Geheim­nis­se) und durch Glie­de­rung der Gebets­rei­hung in Zeh­ner­grup­pen ent­steht so der heu­ti­ge Rosen­kranz. Die Bei­fü­gung der drei Ave mit dem Gebet um die drei gött­li­chen Tugen­den (Glau­be, Hoff­nung, Lie­be) erwuchs aus der nach­triden­ti­ni­schen Fröm­mig­keit. Dane­ben blie­ben ande­re For­men des Rosen­kran­zes durch­aus bestehen.
Die For­mu­lie­run­gen der licht­rei­chen Geheim­nis­se gehen auf Papst Johan­nes Paul II. zurück. Die­se fünf Gesät­ze sind Sät­ze, die ein Glau­bens­ge­heim­nis zwi­schen Kind­heit und Lei­den Jesu nen­nen. Sie ergän­zen die drei klas­si­schen For­men (freu­den­rei­cher, schmerz­haf­ter und glor­rei­cher Rosen­kranz). In der deutsch­spra­chi­gen Tra­di­ti­on gibt es wei­te­re For­mu­lie­run­gen, die sich ver­brei­tet haben (ins­be­son­de­re der trost­rei­che Rosen­kranz).

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Die heutige Form des Rosenkranzgebetes

(Das Rosen­kranz­ge­bet fin­det man auch im Gebet- und Gesang­buch „Got­tes­lob“ (GL), Nr. 4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröff­nung (sie­he auch GL 4,2–3)
Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Ich glau­be an Gott, den Vater, den All­mäch­ti­gen, den Schöp­fer des Him­mels und der Erde, und an Jesus Chris­tus, sei­nen ein­ge­bo­re­nen Sohn, unse­ren Herrn, emp­fan­gen durch den Hei­li­gen Geist, gebo­ren von der Jung­frau Maria, gelit­ten unter Pon­ti­us Pila­tus, gekreu­zigt, gestor­ben und begra­ben, hin­ab­ge­stie­gen in das Reich des Todes, am drit­ten Tage auf­er­stan­den von den Toten, auf­ge­fah­ren in den Him­mel; er sitzt zur Rech­ten Got­tes, des all­mäch­ti­gen Vaters; von dort wird er kom­men, zu rich­ten die Leben­den und die Toten.
Ich glau­be an den Hei­li­gen Geist, die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che, Gemein­schaft der Hei­li­gen, Ver­ge­bung der Sün­den, Auf­er­ste­hung der Toten und das ewi­ge Leben.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Hei­li­gen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewig­keit. Amen.

Vater unser im Him­mel,
gehei­ligt wer­de dein Name.
Dein Reich kom­me.
Dein Wil­le gesche­he, wie im Him­mel so auf Erden.
Unser täg­li­ches Brot gib uns heu­te.
Und ver­gib uns unse­re Schuld,
wie auch wir ver­ge­ben unse­ren Schul­di­gern.
Und füh­re uns nicht in Ver­su­chung,
son­dern erlö­se uns von dem Bösen. Amen.

(1)–(3) Gegrü­ßet seist du, Maria, voll der Gna­de, der Herr ist mit dir.
Du bist gebe­ne­deit unter den Frau­en,
und gebe­ne­deit ist die Frucht dei­nes Lei­bes,

(1) Jesus, der in uns den Glau­ben ver­meh­re.
(2) Jesus, der in uns die Hoff­nung stär­ke.
(3) Jesus, der in uns die Lie­be ent­zün­de.

(1)–(3) Hei­li­ge Maria, Mut­ter Got­tes, bit­te für uns Sün­der
jetzt und in der Stun­de unse­res Todes. Amen.

Ehre sei dem Vater …

Jedes Gesätz beginnt mit dem Vater­un­ser. Es folgt zehn­mal das „Gegrü­ßet seist du, Maria“; nach dem Namen „Jesus“ wird jedes Mal das ent­spre­chen­de Geheim­nis ein­ge­fügt. Das Gesätz schließt mit dem „Ehre sei dem Vater“.

Die freu­den­rei­chen Geheim­nis­se (sie­he auch GL 4,4)
Jesus, den du, o Jung­frau, vom Hei­li­gen Geist emp­fan­gen hast.
Jesus, den du, o Jung­frau, zu Eli­sa­bet getra­gen hast.
Jesus, den du, o Jung­frau, (in Bet­le­hem) gebo­ren hast.
Jesus, den du, o Jung­frau, im Tem­pel auf­ge­op­fert hast.
Jesus, den du, o Jung­frau, im Tem­pel wie­der­ge­fun­den hast.

Die licht­rei­chen Geheim­nis­se (sie­he auch GL 4,5)
Jesus, der von Johan­nes getauft wor­den ist.
Jesus, der sich bei der Hoch­zeit in Kana offen­bart hat.
Jesus, der uns das Reich Got­tes ver­kün­det hat.
Jesus, der auf dem Berg ver­klärt wor­den ist.
Jesus, der uns die Eucha­ris­tie geschenkt hat.

Die schmerz­haf­ten Geheim­nis­se (sie­he auch GL 4,6)
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat.
Jesus, der für uns gegei­ßelt wor­den ist.
Jesus, der für uns mit Dor­nen gekrönt wor­den ist.
Jesus, der für uns das schwe­re Kreuz getra­gen hat.
Jesus, der für uns gekreu­zigt wor­den ist.

Die glor­rei­chen Geheim­nis­se (sie­he auch GL 4,7)
Jesus, der von den Toten auf­er­stan­den ist.
Jesus, der in den Him­mel auf­ge­fah­ren ist.
Jesus, der uns den Hei­li­gen Geist gesandt hat.
Jesus, der dich, o Jung­frau, in den Him­mel auf­ge­nom­men hat.
Jesus, der dich, o Jung­frau, im Him­mel gekrönt hat.

Die trost­rei­chen Geheim­nis­se (sie­he auch GL 4,8)
Jesus, der als König herrscht.
Jesus, der in sei­ner Kir­che lebt und wirkt.
Jesus, der wie­der­kom­men wird in Herr­lich­keit.
Jesus, der rich­ten wird die Leben­den und die Toten.
Jesus, der alles voll­enden wird.

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Mit der Bibel Rosenkranz beten

Eine gute Art, den Rosen­kranz zu beten, ist die Ergän­zung durch Tex­te aus der Hei­li­gen Schrift. So wird zum einen der bibli­sche Hin­ter­grund des Rosen­kranz­ge­bets deut­lich, zum ande­ren kann das Beten zu einem ver­tief­ten Ver­ständ­nis des Neu­en Tes­ta­ments als Grund­la­ge unse­res Glau­bens füh­ren. Zu jedem Gesätz wird ein Schrift­text ver­kün­det bzw. still gele­sen und medi­tiert:

 

Die freu­den­rei­chen Geheim­nis­se

  • Jesus, den du, o Jung­frau, vom Hei­li­gen Geist emp­fan­gen hast: Lk 1,26-38 [Mt 1,1-25]
  • Jesus, den du, o Jung­frau, zu Eli­sa­bet getra­gen hast: Lk 1,39-56
  • Jesus, den du, o Jung­frau, (in Bet­le­hem) gebo­ren hast: Lk 2,1-7 [Mt 2,1-12.13-18]
  • Jesus, den du, o Jung­frau, im Tem­pel auf­ge­op­fert hast: Lk 2,21-35 [36-38]
  • Jesus, den du, o Jung­frau, im Tem­pel wie­der­ge­fun­den hast: Lk 2, 41-52

 

Die licht­rei­chen Geheim­nis­se

  • Jesus, der von Johan­nes getauft wor­den ist: Mk 1,9-11 [Mt 3,13-17; Lk 3,21 f.; Joh 1,29-34]
  • Jesus, der sich bei der Hoch­zeit in Kana offen­bart hat: Joh 2,1-11
  • Jesus, der uns das Reich Got­tes ver­kün­det hat: Mt 5,1-12 [5,13 - 7,29; Lk 6,20-49; Mk 1,15; 2,3-13; Lk 7,47-48; Joh 20,22-23]
  • Jesus, der auf dem Berg ver­klärt wor­den ist: Mk 9,2-10 [Mt 17,1-9; Lk 9,28-36]
  • Jesus, der uns die Eucha­ris­tie geschenkt hat: Mk 14,17-25 [Mt 26,20-29; Lk 22,14-23; Joh 6,22-59; 13,2.21-26; 1 Kor 11,23-26]

 

Die schmerz­haf­ten Geheim­nis­se

  • Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat: Lk 22,39-44 [Mt 26,30.36-46; Mk 14,26.32-42; Joh 12,23-33; Jes 49,1-6]
  • Jesus, der für uns gegei­ßelt wor­den ist: Mk 15,6-15 [Mt 27,1-2.11-26; Lk 22,66 mit 23,1-5.13-25]
  • Jesus, der für uns mit Dor­nen gekrönt wor­den ist: Mk 15,16-20a [Mt 27,27-31; Joh 191-3; Weish 2,1a.12-22; Jes 52,13 - 53,12]
  • Jesus, der für uns das schwe­re kreuz getra­gen hat: Lk 23,26-32 [Mt 27,31b-32; Mk 15,20b-22; Lk 14,25-27; Jes 42,1-7]
  • Jesus, der für uns gekreu­zigt wor­den ist: Joh 19,25-30 [Mt 27,35-56; Mk 15,25-41; Lk 23,33-49; Ps 22]

 

Die glor­rei­chen Geheim­nis­se

  • Jesus, der von den Toten auf­er­stan­den ist: Mt 28,1-8 [Mk 16,1-8; Lk 24,1-10; Joh 20,1-29; 1 Kor 15,1-22]
  • Jesus, der in den Him­mel auf­ge­fah­ren ist: Apg 1,9-11 [Lk 24,50-53; Mk 16,19]
  • Jesus, der uns den Hei­li­gen Geist gesandt hat: Apg 2,1-4 [Joh 7,37-39 mit 14,16 f. und 14,26 und 15,26 f.]
  • Jesus, der dich, o Jung­frau, in den Him­mel auf­ge­nom­men hat: Ps 45,11 f.14-16 [1 Kor 15,53-57; Offb 7,13-17]
  • Jesus, der dich, o Jung­frau, im Him­mel gekrönt hat: Offb 11,19 - 12,6a.10ab [Jes 25,6-10a; 1 Kor 15,35-58; 2 Tim 4,7-8]

 

Die trost­rei­chen Geheim­nis­se

  • Jesus, der als König herrscht: Joh 18,28-37; Phil 2,5-11; Offb 1,1-8; Ps 93
  • Jesus, der in sei­ner Kir­che lebt und wirkt: Mt 18,18-20; Mt 28,16-20; Eph 1,17-23; Eph 3,14-21
  • Jesus, der wie­der­kom­men wird in Herr­lich­keit: 1 Petr 1,3-10; 2 Petr 3,1-13; Ps 96
  • Jesus, der rich­ten wird die Leben­den und die Toten: 2 Tim 4,1-8; Tit 2,11-14; Ps 98; Ps 139
  • Jesus, der alles voll­enden wird: Joh 17,1-8.21-24; Eph 1,3-14; Kol 1,12-20; Ps 23; Ps 36,6-10

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Bestellmöglichkeit

Die Infor­ma­tio­nen und Tex­te die­ser Sei­te kön­nen auch als Gebets­blatt zum Aus­le­gen und Ver­tei­len bestellt wer­den und ist mit zwei ver­schie­de­nen Abbil­dun­gen erhält­lich:

For­mat und Umfang: jeweils 10 x 14 cm, 6
Preis: 0,12 € / Stk.; Rabat­te: ab 500 Stück 10%; ab 1000 Stück 20%.

Abbil­dung Sie­ger Köder, Ver­klä­rung
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Abbil­dung Buch­ma­le­rei, Evan­ge­li­ar Ottos III., Ende 10. Jh
im |Got­tes­dienst­Hil­fen-SHOP bestel­len

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Downloads

Papst Johan­nes Paul II.: Apos­to­li­sches Schrei­ben Rosa­ri­um Vir­gi­nis Mariae (PDF)

Frie­dens-Rosen­kranz (PDF)

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