Zeitschrift Gottesdienst

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Der Aschen­ri­tus gehört mitt­ler­wei­le nicht nur zur lit­ur­gi­schen Pra­xis des Ascher­mitt­wochs, son­dern auch des Ers­ten Fas­ten­sonn­tags. Dadurch ver­liert die­ser Tag an Pro­fil. Zugleich wird der Ers­te Fas­ten­sonn­tag, der ein eige­nes Gesicht hat, mit einer Sym­bo­lik über­frach­tet, die ursprüng­lich nicht die sei­ne ist. +

Es ist schon bemer­kens­wert, wenn eine Diö­ze­se und ein öffent­lich-recht­li­cher Sen­der ein­räu­men, dass bei einer Got­tes­dienstüber­tra­gung aus ihrem Ver­ant­wor­tungs­be­reich durch eine Kunst­per­for­mance als Krip­pen­dar­stel­lung bei vie­len Men­schen reli­giö­se Gefüh­le ver­letzt wor­den sei­en. Bei allem Ver­ständ­nis für das Anlie­gen einer men­schen­na­hen Fei­er fra­ge ich mich: Wie kann es zu einem so eigen­mäch­ti­gen Umgang mit den vor­ge­se­he­nen Gebets­tex­ten, der lit­ur­gi­schen Ord­nung und der Rol­len­ver­tei­lung kom­men, und dies an einer so pro­mi­nen­ten Stel­le wie der bun­des­weit über­tra­ge­nen Christmette? +

„Groß­scha­dens­er­eig­nis­se“ stel­len Kir­chen­ge­mein­den vor Ort immer wie­der vor gewal­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen – auch bei der Gestal­tung von Gedenk­got­tes­diens­ten und Trau­er­fei­ern. Denn Kata­stro­phen tref­fen nicht nur direkt Betei­lig­te, son­dern gan­ze Lebens­zu­sam­men­hän­ge. Hier sei die von der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz her­aus­ge­ge­be­ne Arbeits­hil­fe „Trau­er­fei­ern und Got­tes­diens­te nach Kata­stro­phen“ (Arbeits­hil­fen Nr. 317) ans Herz gelegt. +

Im Blick auf die lit­ur­gi­sche Bil­dung schei­nen deren Her­aus­for­de­run­gen in den Orts­kir­chen recht ähn­lich zu sein. Bei dem Kurs für diö­ze­sa­ne Lit­ur­gie­be­auf­trag­te im Rom zeig­ten sich einer­seits deut­li­che Unter­schie­de, ande­rer­seits uner­war­te­te Gemein­sam­kei­ten zwi­schen den Teil­kir­chen: Wäh­rend in Ita­li­en und Spa­ni­en die tra­di­tio­nel­le Volks­fröm­mig­keit noch recht stark ver­wur­zelt zu sein scheint, ähnelt die Situa­ti­on der Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me durch Lai­en in Bra­si­li­en der uns­ri­gen und die Fra­gen im Blick auf die Fei­er von öku­me­ni­schen Got­tes­diens­ten glei­chen denen der Katho­li­ken in Südafrika. +

Mit dem Erschei­nen des letz­ten Ban­des liegt das neue Lek­tio­nar nun voll­stän­dig vor – ein Mei­len­stein, der leicht über­se­hen wer­den könn­te in einer Zeit, in der die Tech­nik vie­le Berei­che unse­res All­tags erobert hat. Das Lek­tio­nar lädt dazu ein, das Wort Got­tes immer wie­der neu als das zu ent­de­cken, was es ist: ein leben­di­ger Schatz, der nicht nur gehört, son­dern auch in sei­ner phy­si­schen Gestalt gese­hen und geehrt wer­den will. +

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