Zeitschrift Gottesdienst

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Wie viel kos­tet ein GOT­TES­DIENST-Abo? Wie sieht eine GOT­TES­DIENST-Aus­ga­be aus? Kann ich Pro­be­ex­em­pla­re bestel­len? Wo kann ich GOTTESDIENST abon­nie­ren? Wie lau­ten die biblio­gra­fi­schen Daten? +

Wer arbei­tet in der Redak­ti­on? Wie kann ich sie erreichen? +

Hier fin­den Sie die Gesamt­re­gis­ter der zurück­lie­gen­den Jahr­gän­ge seit dem Jahr 2000 als PDF-Datei­en zum Herunterladen. +

Wie kann Kir­che noch mehr und bes­ser als ein­la­den­de Gemein­schaft wahr­ge­nom­men wer­den? – Wer sich die­ser Fra­ge ernst­haft annimmt, kommt nicht dar­an vor­bei, auch über das The­ma Lit­ur­gie und die eige­ne got­tes­dienst­li­che Pra­xis nach­zu­den­ken. Denn durch ver­schie­dens­te Got­tes­dienst­for­men wer­den nicht nur am Sonn­tag, son­dern Tag für Tag Tau­sen­de Men­schen erreicht. +

Wer sich im Kir­chen­raum will­kom­men fühlt, wird höchst­wahr­schein­lich wie­der­kom­men. Doch wor­an erkennt man einen ein­la­den­den Kir­chen­raum? Es genügt nicht, Altes zu kon­ser­vie­ren und sich allein auf „Gutes von ges­tern“ zu verlassen! +

Inhalt   Leit­ar­ti­kel: Öku­me­ne in Zei­ten der Pan­de­mie. Ein neu­es römi­sches Doku­ment reflek­tiert Öku­me­ne, Lit­ur­gie und Digi­ta­li­tät im Spie­gel der Corona-Pandemie +

Wenn wir Lit­ur­gie fei­ern, erhe­ben wir unse­re Her­zen zu Gott, aber nie los­ge­löst von den Umstän­den, in denen wir leben und die uns prä­gen. Der Got­tes­dienst hat sei­nen Platz immer mit­ten im Leben, führt aber über das sicht­ba­re Leben hin­aus in die Tie­fe und in die Wei­te des Lebens Gottes. +

Zuge­ge­ben, die Pas­si­ons­le­sung am Kar­frei­tag und die neun Lesun­gen in der Oster­nacht sind außer­dem eine Men­ge Text – aber sie sind eben nicht nur Wor­te, son­dern sie erzäh­len eine groß­ar­ti­ge Geschich­te: die Geschich­te Got­tes mit sei­nem Volk, unse­re Geschichte. +

Die Ver­kün­di­gung der Hei­li­gen Schrift trägt wesent­lich dazu bei, den rech­ten Sinn des Segens zu ver­ste­hen: Es geht nicht um Magie, das eigen­nüt­zi­ge Beschwö­ren gött­li­cher Kräf­te, son­dern der Segen grün­det dar­in, dass Gott in Jesus Chris­tus sein hei­len­des, ver­söh­nen­des Wort zu uns Men­schen gespro­chen hat und bis heu­te zu jedem, der es hören und auf­neh­men will, spricht. +

Kaum ein ande­rer Teil der Mess­fei­er ist so sehr durch ein geist­lo­ses Per­sol­vie­ren von Ein­zel­ele­men­ten in sei­ner Gesamt­wir­kung gefähr­det, wie der Eröff­nungs­teil. Dabei hängt von ihm ab, ob eine fei­er­li­che Atmo­sphä­re ent­steht und die Auf­merk­sam­keit für das Wort Got­tes geweckt wird +

Jähr­lich fin­det im Janu­ar die inter­na­tio­na­le „Gebets­wo­che für die Ein­heit der Chris­ten“ statt. So gut und rich­tig es ist, um das Geschenk der Ein­heit zu beten, so soll­ten wir die­ses Geschenk dort, wo es für uns jetzt schon bereit­liegt, auch annehmen. +

Der deutsch­spra­chi­ge Raum ist bei der  Fra­ge, wer an Got­tes­diens­ten teil­neh­men darf, ein Fli­cken­tep­pich. Doch mit jeder neu­en Ein­schrän­kung sinkt die durch­schnitt­li­che Zahl der Gottesdienstteilnehmer/innen. +

Kei­ne ande­re Zeit im Kir­chen­jahr spricht der­art vie­le und vor allem unter­schied­li­che Men­schen an wie die Advents- und Weih­nachts­zeit: Lich­ter, die Weih­nachts­krip­pe, die Fest­lich­keit der Christ­met­te … Es ist aber auch noch etwas ande­res, was die­se Zeit zu einer reli­giö­sen Hoch-Zeit macht – das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment von Laien +

Vor eini­gen Tagen hat­te ich ein Tele­fo­nat mit einer älte­ren Frau, die sich beklag­te  über das „selbst­ge­bas­tel­te“ Hoch­ge­bet des Pries­ters, das sehr stark von den ihr bekann­ten Mess­buch-Fas­sun­gen abwich. Wäh­rend der Pries­ter offen­bar ver­such­te, eine zeit­ge­mä­ße Spra­che zu fin­den, die heu­ti­ge Men­schen anspricht, war der Frau – wie wahr­schein­lich auch vie­len ande­ren Mit­fei­ern­den – etwas ganz ande­res wichtig. +

Das Inter­view zum Lek­to­ren­dienst in die­sem Heft ist in meh­rer­lei Hin­sicht bemer­kens­wert. Zunächst wird dort das Ver­kün­di­gen des Wor­tes Got­tes wirk­lich ernst­ge­nom­men. Dann wer­den Kon­se­quen­zen gezo­gen aus der Ein­sicht, dass es nicht genügt, in der Schu­le lesen gelernt zu haben, um den Dienst eines Lek­tors bzw. eines Lek­to­rin aus­zu­üben. – Tat­säch­lich gehört mehr dazu. +

Weil nun vie­ler­orts die coro­nabe­ding­ten Ein­schrän­kun­gen bezüg­lich Prä­senz­got­tes­diens­ten gelo­ckert wer­den, fra­gen sich vie­le Lit­ur­gie­ver­ant­wort­li­che: „Was kön­nen wir tun, damit Men­schen sich ein­ge­la­den füh­len und wie­der zurück in unse­re Got­tes­diens­te kom­men?“ Die­se Fra­ge nach einer lit­ur­gi­schen Will­kom­mens­kul­tur für die Gottesdienstteilnehmer/innen ist wich­tig und richtig. +

Inhalt   Leit­ar­ti­kel: Pio­nier­ar­beit für die Zukunft. Das Öster­rei­chi­sche Lit­ur­gi­sche Insti­tut wur­de vor 75 Jah­ren gegründet Ein 24-Stun­den-Gedenk­ort. Eine Kapel­le +

Inhalt   Leit­ar­ti­kel: Der lai­ka­le Dienst des Kate­che­ten. Chan­cen und Gren­zen des neu­en Dienstes Leh­ren aus der Pan­de­mie? Eini­ge Schlag­lich­ter aus +

Inhalt   Leit­ar­ti­kel: Gut gemeint ist noch nicht gut. Zu einer „Hand­rei­chung für die Tau­fe von Kin­dern in kon­fes­si­ons­ver­bin­den­den Familien“ +

Welch ein beglü­cken­des Gefühl ist es, im Got­tes­dienst wie­der mit­ein­an­der sin­gen zu dür­fen. Nun soll­te es unser Ziel sein, die lit­ur­gi­schen Voll­zü­ge so weit wie mög­lich wie­der zu normalisieren. +

Der Auf­wand, den wür­di­ge und anspre­chen­de Fei­ern erfor­dern, bedarf vie­ler enga­gier­ter Chris­tin­nen und Chris­ten, die ver­schie­de­ne For­men von Got­tes­diens­ten vor­be­rei­ten und gestal­ten. Dies soll­te gera­de im Hin­blick auf die „Zeit nach Coro­na“ nicht ver­ges­sen werden. +

Wäre es in Anbe­tracht des fort­schrei­ten­den Weg­falls regel­mä­ßi­ger Got­tes­diens­te nicht wün­schens­wert, dass län­ger­fris­tig tra­gen­de Lösun­gen gefun­den wer­den, bei denen die Gemein­de selbst Ver­ant­wor­tung für das lit­ur­gi­sche Leben übernimmt? +

Der­zeit stellt sich die Fra­ge, ob und wie die neu­en digi­ta­len For­ma­te in Zukunft wei­ter­ge­führt wer­den sol­len. Sicher wol­len wir die Mög­lich­keit, uns digi­tal zu ver­ab­re­den, nicht mehr mis­sen. Gilt dies aber auch für gestream­te Mes­sen und Got­tes­diens­te als Videokonferenz? +

700 Jah­re jüdi­sches Leben wer­den der­zeit in Deutsch­land durch ver­schie­de­ne Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen gewür­digt. Eine der span­nends­ten Kam­pa­gnen des Fest­jah­res trägt den Titel „#bezie­hungs­wei­se – jüdisch und christ­lich: näher als du denkst“ und kann gut für den Pfarr­brief oder die Pfarr­home­page adap­tiert werden. +

Im Mai 2021 fin­det der 3. Öku­me­ni­sche Kir­chen­tag (ÖKT) statt, auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie weit­ge­hend digi­tal und dezen­tral. Ob die unter die­sen Bedin­gun­gen gefei­er­ten Got­tes­diens­te eine solch gro­ße Strahl­kraft und Vor­bild­wir­kung ent­fal­ten kön­nen wie bei den bei­den vor­an­ge­gan­ge­nen ÖKTs 2003 und 2010, muss lei­der ange­zwei­felt werden. +

Bei allen Ein­schrän­kun­gen durch die Coro­na-Pan­de­mie für die lit­ur­gi­sche Fei­er­kul­tur ist bis­her der Kom­mu­ni­ongang zu wenig in den Blick genom­men wor­den. Denn auch hier hat sich etwas verändert. +

Seit mehr als einem Jahr hat die Coro­na-Pan­de­mie auch die Lit­ur­gie fest im Griff. Nicht nur die Gestalt der Fei­er, auch die Legi­ti­ma­ti­on von Got­tes­diens­ten in die­ser Situa­ti­on wird bis heu­te diskutiert. +

Wie kann der tau­sen­den Coro­na-Opfer künf­tig ange­mes­sen gedacht wer­den? Mit die­ser Fra­ge sehen sich Poli­tik und Kir­chen ver­mehrt kon­fron­tiert, denn der Wunsch, als Gesell­schaft Trau­er aus­zu­drü­cken und ein­an­der Trost zuzu­spre­chen, ist im Ange­sicht der Pan­de­mie-Kata­stro­phe beson­ders stark ausgeprägt. +

Inhalt   Leit­ar­ti­kel: Revo­lu­tio­nä­re Ver­spä­tung oder ver­spä­te­te Revo­lu­ti­on? Zur Öff­nung von Lek­to­rat und Ako­ly­that für Frauen Berei­che­rung statt Ver­zicht. Erst­kom­mu­ni­on +

Die Debat­te, ob in der der­zei­ti­gen Pan­de­mie-Situa­ti­on „Prä­senz­got­tes­diens­te“ statt­fin­den kön­nen, hat auf katho­li­scher wie evan­ge­li­scher Sei­te zu unter­schied­li­chen Kon­se­quen­zen geführt. Die Dis­kus­si­on ent­wi­ckel­te eine Dyna­mik, die unter ver­schie­de­nen Aspek­ten Druck und Erwar­tun­gen ent­fal­te­te. Auf­grund des­sen blie­ben selbst am Hei­li­gen Abend vie­ler­orts die ange­mel­de­ten Plät­ze ungenutzt. +

In die­sem Jahr wird bereits zum zwei­ten Mal der „Sonn­tag des Wor­tes Got­tes“ began­gen. Er wur­de bewusst in die Nähe der Gebets­wo­che für die Ein­heit der Chris­ten und des „Tags des Juden­tums“ gelegt, aber nicht weni­ger bedeut­sam ist das Anlie­gen, durch die­sen Sonn­tag die Fei­er, die Betrach­tung und die Ver­brei­tung des Wor­tes Got­tes zu fördern. +

Dass immer mehr Lai­en Ver­ant­wor­tung für Gemein­de­got­tes­diens­te über­neh­men (müs­sen), stellt mitt­ler­wei­le eine Tat­sa­che dar, die nie­mand mehr über­rascht oder hin­ter­fragt. Ein Pro­blem bleibt jedoch die erfor­der­li­che Ausbildung +

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